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Ewaldstraße in Gelsenkirchen Resse wird zur Festmeile

10.08.2014 | 13:16 Uhr
Ewaldstraße in Gelsenkirchen Resse wird zur Festmeile
Auf der Ewaldstraße, wo sonst der Verkehr rollt, durfte Samstag gespielt werden.Foto: Heinrich Jung

Einen Tag lang konnten Besucher im Gelsenkirchener Stadtteil Resse flanieren, schlemmen und tanzen. Der Ortsteil feierte das erste Straßenfest seit 15 Jahren. Das fand am Samstag bei den Besuchern regen Anklang. Und soll natürlich eine Neuauflage finden. Mit noch mehr Attraktionen.

Ganze 15 Jahre ist es her, da fand zum letzten Mal ein Straßenfest in Resse statt. Zeit, das wieder aufleben zu lassen, fand Simone Moldenhauer mit ihrem Netzwerk „Resse macht’s“. Und so machte Resse denn auch – ein Straßenfest auf der Ewaldstraße. Das fand am Samstag regen Anklang.

„Wir wollen in Resse etwas bewegen. Und da lag die Idee zu diesem Fest einfach nahe“, so die Initiatorin. „Ich habe die Leute vor Ort angefragt, ob sie diesen Tag nutzen wollen als riesige Werbung für Resse.“ Mit Erfolg.

Buntes Programm auf der Bühne

„Hier ist heute wesentlich mehr los als sonst am Samstag.“ Simone Moldenhauer war zufrieden. Auch wenn die Ewaldstraße im gesperrten Bereich nicht an allen Stellen mit Ständen gefüllt war. „Wir hätten gerne mehr Stände gehabt. Da sehen wir das Potenzial für nächstes Jahr.“

Ein Publikumsmagnet war die Bühne an der Hertener Straße. Den ganzen Tag über und bis in den Abend hinein wurde dort Programm geboten, vom italienischen Schlager bis hin zu schmissigen Coversongs.

Schöne Einkaufsmeile

Am Nachmittag entführte die Musicaltruppe „P.R.O Y.O.U“ mit Auszügen aus dem selbst geschriebenen Musical „Der Schlüssel“ in fantastische Welten und danach zeigte eine Zumba-Gruppe, wie sportlich es in Resse zugehen kann.

Hinter ihr steht Stephan Hartwig, im Stadtteil ansässiger Physiotherapeut, der sofort bereit war, beim Fest mitzumachen. „Ich finde das Fest super und hoffe, dass es im nächsten Jahr viel größer wird. Die vielen Menschen, die heute hier sind, überzeugen mich, dass es richtig war, das Fest zu organisieren. Resse ist eine schöne Einkaufsmeile. Es wäre prima, wenn die wieder im alten Glanz erstrahlt.“

Wirte eröffnen Straßencafés

Besonders ansprechend waren mehrere lange Tafeln, die auf der Straße aufgebaut waren und zwar jeweils vor Restaurants und Kneipen. „Solche Feste sind eine gute Gelegenheit, auch mal auf der Straße zu bewirten. Das gibt es ja sonst in Resse nicht“, so Simone Moldenhauer.

Neben solchen Ständen präsentierten sich ein paar der lokalen Vereine, so wie „Viktoria Resse 75“. Der Fußballclub machte insbesondere auf seine Angebote für Kinder und Jugendliche aufmerksam. Und wie geht das besser, als mit Torwandschießen?

Fußballer suchen Nachwuchs

„Wir sind hier heute auf Nachwuchssuche“, erklärte Mateusz Ciuberek, der Trainer der E-2 und der E-3-Jugend. „Wir sind der einzige Fußballverein mit einer Jugendabteilung in Resse und möchten hier deutlich machen, dass wir uns freuen, wenn die Kinder aus dem Stadtteil zu uns kommen.“ Am Samstag taten sie das auf jeden Fall. „Einige Kinder stehen schon zum zehnten Mal zum Torwandschießen an.“

Nicht nur die Kinder hatten ihren Spaß, auch die Erwachsenen. „Ich bin aus Buer hergekommen und finde das Fest interessant“, so Gabriele Wolte. „Es ist schön, dass hier überhaupt etwas passiert. Den Menschen muss etwas geboten werden, damit sie nicht nur vor dem Fernseher oder dem Computer sitzen.“

Kira Schmidt

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