„Es wird sich ziehen“
26.07.2010 | 16:37 Uhr 2010-07-26T16:37:00+0200
Buer. Fast 250 gefällte Bäume, noch einmal rund 300 mit schweren Ast- und Kronenschäden. Das ist die Bilanz, die Gelsendienste eine Woche nach dem schweren Sturm am 16. Juli zieht.
Allein entlang der buerschen Straßen und in den Grünanlagen im Stadtnorden müssten über 130 Bäume gefällt werden. Hinzukommen fast 220 schwer beschädigte, wie Stefanie Genthe, Pressesprecherin bei Gelsendienste berichtet.
Um dem Schaden Herr zu werden, waren Gelsendienste in der vergangenen Woche täglich mit rund 60 Mitarbeitern im Einsatz, die mit 27 Fahrzeugen von Einsatzort zu Einsatzort fuhren. Hinzukamen sechs Häcksler. „Priorität hatte im ersten Moment die Verkehrssicherheit auf Straßen und Wegen“, berichtet Genthe. In diesem Bereich seien Gelsendienste mittlerweile auch fast fertig; an einigen Stellen wären allerdings noch Restarbeiten erforderlich. Insgesamt schätzte Genthe, dass die Arbeiten noch zwei bis drei Wochen in Anspruch nehmen dürften.
Besonders in Wäldern und Parks gäbe es noch einiges zu tun. Deshalb rät Genthe, auch weiterhin mit einer gewissen Vor- und Umsicht durchs Grün zu flanieren.
Wie es mit der Aufforstung als Ausgleich für die gefällten Bäume weitergeht, konnte Genthe noch nicht sagen.
Auch im Westerholter Wald gab es einige Schäden, wie Carlo Reichsgraf von und zu Westerholt, berichtet. Geschätzte 200 bis 300 Festmeter seien betroffen, also „plus minus 100 Bäume“. „Wir waren zunächst damit beschäftigt, die Wege wieder frei zuräumen“, berichtet der Graf. „Als nächstes stehen die Schäden in der Mitte des Waldes an.“ Über die Dauer der anstehenden Arbeiten vermochte Graf von Westerholt keine genauen Angaben machen. „Aber es wird sich ziehen.“
11:43
Bitte, liebe Stadtplaner, Gelsendienste oder wer auch immer: Forstet wieder auf, ersetzt die zerstörten Bäume und erhaltet uns ein wenig vom grünen Buer!!!
10:45
Wie -der Graf hat weniger Schäden an seinem Baumbestand als die Stadt Gelsenkirchen?
Sind seine Bäume besser in Schuss als die Ur-Alt-Pappeln und Ahorne der Stadt.