Erst für einen Monat
20.06.2007 | 09:11 Uhr 2007-06-20T09:11:46+0200Milchpreiserhöhung schlägt noch nicht so richtig durch
1,6 Mio Liter Milch produziert der Bauernhof Drießen. Doch den großen Reibach macht er nicht. "Wir bekommen bislang 27 Cent für einen Liter, das deckt gerade mal die Kosten", erläutert der Landwirt.
Es gab schon Protestaktionen vor Molkereien. Von den Preiserhöhungen, die infolge der weltweiten Milchverknappung in den Läden schon seit Wochen zu beobachten sind, ist bislang noch nichts bei den Bauern ankommen. Zumindest noch nicht so richtig.
Seine Molkerei in Belgien, so Drießen, hat jetzt signalisiert, dass sie ihm im Juli für die Juni-Milch (es wird immer im nachhinein abgerechnet) 2 Cent pro Liter mehr zahlen will. Diese Ankündigung gelte aber zunächst nur für die Juni-Milch, ärgert sich Drießen. Nötig sei eine dauerhafte Erhöhung der Erzeugpreise zwischen 2 und 4 Cent. GM
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