Erler Funken beerdigen Bacchus

Die Karnevalsgesellschaft Erler Funken beendete am gestrigen Veilchendienstag die Karnevalssession mit der Bacchusbeerdigung im Schützenhaus des BSV Erle-Middelich. Rund 80 Personen, darunter die Bürgermeisterin Martina Rudowitz und Peter Niemann vom Bund Ruhr-Karneval, waren gekommen, um die Karnevalszeit ausklingen zu lassen. Der „Bacchus“, modelliert aus einem alten Herrenanzug, Hemd und Handschuhen, die u. a mit Zeitungspapier ausgestopft waren, lag aufgebahrt auf einem Tragegestell. Der Kopf bestand aus einer ausgestopften Gummimaske mit aufgeklebten, langen Wimpern und einer grünen Perücke.

Ein kurzweiliges Programm verkürzte die Wartezeit, bis Sitzungspräsident Uwe Kordalski als Pastor seine launige Rede hielt, in der auch der Wunsch, der S04 möge die Meisterschale erringen, nicht fehlen durfte. Zeremonienmeisterin Brigitte Kukafka gab die trauernde Witwe. Kurt Kolodzey assistierte als Messdiener. Dann trugen die Erler Funken den Bacchus nach draußen und verbrannten ihn. Zum „Leichenschmaus“ gab es ein Schnäpschen und Streuselkuchen. Traditionell ist dies der Zeitpunkt, an dem alle Orden in den Taschen verschwinden. Die Session ist beendet. Der Alltag hat die Jecken wieder.