Eltern kämpfen um Lehrerin
29.08.2009 | 10:00 Uhr 2009-08-29T10:00:00+0200Mehrmaliger Lehrerwechsel an Gemeinschafts-Grundschule. Politik schaltet sich ein. Erleichterung über Kompromiss.
Nach mehrmaligem Lehrerwechsel an der Scholvener Gemeinschafts-Grundschule (GGS) Im Brömm machten Eltern ihrem Ärger Luft und protestierten gegen eine in ihren Augen besonders enttäuschende Entscheidung. Denn zu Beginn des Schuljahrs 09/10 sollte wieder eine neue Lehrerin in die Klasse 4a kommen.
Nachdem die erste Lehrerin im 1. Schuljahr längerfristig erkrankte, berichtet André Bsdurrek, gab es zur Vertretung ein Lehrerinnen-Duo. Da die Krankheit zu Beginn des 2. Schuljahres anhielt, übernahm eine der Vertretungslehrerinnen und war offiziell Klassenlehrerin. Dann sei auch die neue Klassenlehrerin erkrankt. Im 3. Schuljahr sei eine Lehrerpoolkraft geschickt worden, welche den Unterricht abdecken sollte - unter Federführung der Rektorin. „Somit hatten wir Bezugslehrer Nr. 4 und 5.”
Bei der letzten Zeugnisausgabe habe die Elternschaft erfahren, dass die Lehrerin, für die die Poolkraft eingesprungen war, aus dem Dienst verabschiedet worden ist. „Somit war eine Planstelle frei.” Mit der anfangs von der Schulaufsicht vertretenen Folge, so Bsdurrek weiter, dass die Kraft aus dem Pool „nun wieder abgezogen wird” und die Klasse eine neue Lehrerin erhalte.
Bei einem Gespräch mit Schulrat Siegfried Werner sei ein Teilziel der Eltern erreicht worden: Die Vertretungslehrerin bleibe bis zum 31. Januar 2010 in der Klasse. Erleichterung? Ja. Und dennoch halte man am Ziel fest: Die Lehrerin soll die Klasse bis zum Ende des Schuljahres begleiten.
Unterstützung hat sich die Elternschaft auch in der Kommunalpolitik gesucht. Wie die CDU-Ratsfraktion GE mitteilt, haben sich Klaus Rassmann und Gerd Schulte an RP Peter Paziorek gewandt. Sie freuten sich nun „gemeinsam mit allen Betroffenen, dass die von den Kindern geliebte von den Eltern geschätzte Lehrerin” nun die Kinder der 4a weiter unterrichten werde.
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