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Einmal ohne Eltern

10.07.2011 | 17:30 Uhr
Einmal ohne Eltern
Kinterinterview: Übernachtungsaktion des FAG am Samstag, 9. Juli, auf der Sportanlage Lüttinghof. Im Bild: Leonie Labusch, 10 Jahre alt. Foto: Kira Schmidt

Gelsenkirchen-Buer. „Elternfreie Zone“ hieß es am Samstag für zwanzig Viertklässler der Gemeinschaftsgrundschule Velsenstraße. Sie nahmen teil an der Übernachtungsaktion des Fördervereins zur aktiven Unterstützung der Jugendfürsorge und Jugendpflege in der Bergmannsglücksiedlung Gelsenkirchen (FAG) auf dem Gelände des SC Hassel im Lüttinghof.

Zum zehnten Mal bereits fand diese Aktion statt. „Die Idee kam damals auf, um den Kindern kurz vor dem Schulwechsel ein schönes Angebot zu machen“, so Wilfried Fischer vom FAG. Sein Verein betreute nicht nur die Kinder, er trug auch fast alle Kosten dieser Veranstaltung.

Ein echtes Abenteuer für die Kleinen

Tatsächlich verbirgt sich hinter der Übernachtungsaktion ein echtes Abenteuer für die Kleinen. Denn nach dem Zeltaufbau, freiem Spiel und einem gemeinsamen Mittagessen ging es daran, Holz zu sammeln für ein großes Lagerfeuer. Dass im Spiel von Hitze, Glut und Flammen am Ende Marshmallows zum Schmelzen gebracht wurden, war nur einer der Höhepunkte. Am späten Abend nämlich stand zudem eine Nachtwanderung auf dem Programm. „Das ist für die Kinder eine tolle Sache“, weiß die Jugendleiterin Melanie Both. „Und natürlich, dass sie das alles ohne ihre Eltern erleben.“

Darin bestand für die Kinder nicht nur das eigentliche Abenteuer, es barg auch einen anderen Vorteil: Als dann am Sonntag die Eltern kamen, um ihren Nachwuchs abzuholen, hatte der mächtig viel zu erzählen.

Kira Schmidt


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