Ein Feuerwerk erstrahlt über dem Ewaldsee in Herten

Zum „Vorglühen“ lädt die Firma Westfälisches Feuerwerk auf das Gelände der  Zeche Ewald.
Zum „Vorglühen“ lädt die Firma Westfälisches Feuerwerk auf das Gelände der Zeche Ewald.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Die Firma „Westfälisches Feuerwerk“ lädt wieder zum „Vorglühen“ – einem professionellen Feuerwerk vor Silvester. Mit jeder Menge Krawall und explosiven Mischungen. Im letzten Jahr kamen über 5000 Schaulustige auf das Gelände der Zeche Ewald in Herten.

Eins ist klar: Es wird wieder zu einem Volksauflauf kommen, wenn die Westerholter Firma „Westfälisches Feuerwerk“ heute Abend auf das Gelände der Zeche Ewald in Herten zum „Probefeuerwerk“ lädt.

Im letzten Jahr nutzen über 5000 Besucher die Möglichkeit, nicht „die Katze im Sack“ zu kaufen, sondern eine Auswahl professioneller und teilweise ausgefallener Feuerwerkskörper vor dem Kauf zu begutachten.

Umzug von Herten nach Westerholt

Zum 20. Firmenjubiläum im vergangenen Jahr war Inhaber René Osterhage mit dem „Vor-Feuerwerk“ von Westerholt nach Herten (Albert-Einstein-Allee/Doncasterplatz) umgezogen. „Das alte Gelände in Westerholt wurde einfach zu klein“, erklärte er. „Das Gelände der ehemaligen Zeche Ewald in Herten-Süd hat sich bewährt, denn es bietet der enormen Zuschauermenge genug Platz“, so Osterhage. Die illuminierten Fördergerüste böten zudem eine wunderbare Kulisse für das Feuerwerk.

Die Vorführung beginnt diesmal bereits um 18 Uhr und dauert etwa 45 Minuten. Sie findet auch bei Regenwetter statt. Neben den visuellen Freuden erwarten die Besucher auch kulinarische: Es gibt Bratwurst, Crêpes, Glühwein und kostenlosen Kakao für Kinder. Der SV 14/19 Westerholt, Abt. Fußballjugend, verkauft zudem heiße Waffeln.

Vulkane, Fontänen und Römische Lichter

Vorgeführt werden über 30 verschiedene Produkte, wie zum Beispiel Vulkane, Fontänen, Römische Lichter, Sonnenräder und die neuesten Feuerwerksbatterien. Bereits seit 2010 konnte der Endverbraucher Effekte von bislang nie gesehener Größe am Silvesterhimmel erleben: Feuerwerksbatterien mit bis zu 600 Gramm Netto-Explosivstoffmasse (NEM) - in den Jahren vorher waren maximal 200 Gramm erlaubt – und Steighöhen bis zu 60 Metern. Auch beim Bodenfeuerwerk, wie den Vulkanen und Fontänen seien inzwischen, so Osterhage, höhere Füllmengen erlaubt. Sie dürfen bis zu 250 Gramm NEM - vorher max. 50 Gramm- beinhalten.

Neu sind auch die besonders lauten Knallkörper „Flashbang“ oder die „Turbo-Salut-Rakete“ mit so genanntem „Blitzknall“. Während in den handelsüblichen Knallern und China-Böllern „nur“ Schwarzpulver enthalten sein darf, steckt in diesen neuen Knallkörpern meist eine Mischung aus Kaliumperchlorat und Aluminiumpulver. Diese Mischung sei wesentlich brisanter als Schwarzpulver und erzeugt einen deutlich lauteren Knall.

Zum Abschluss bietet Osterhage den Besuchern noch eine Besonderheit: Sie werden Zeuge eines Musikfeuerwerks.