Eigentümer wollen Robinienhofpassage in Buer beleben

Der erste Schritt zur Belebung der Robinienhofpassage am Markt in Buer ist getan: Der Kaffeewagen der Rösterei Odiba lädt zum Verweilen ein.
Der erste Schritt zur Belebung der Robinienhofpassage am Markt in Buer ist getan: Der Kaffeewagen der Rösterei Odiba lädt zum Verweilen ein.
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Er ist der beliebteste Wochenmarkt der Stadt – doch das bunte Treiben von Händlern und Kunden in Buer soll noch mehr rocken: Die Buer Management-Gesellschaft (BMG) arbeitet an einer Belebung der an den Marktplatz angrenzenden Robinienhofpassage.

Gelsenkirchen-Buer..  Er ist der beliebteste Wochenmarkt der Stadt – doch das bunte Treiben von Händlern und Kunden in Buer soll noch mehr rocken: Die Buer-Management-Gesellschaft (BMG) als Zusammenschluss von Hauseigentümern arbeitet an einer Belebung der an den Marktplatz angrenzenden Robinienhofpassage. Diese soll in den Samstagsmarkt eingebunden und als Treffpunkt im Freien etabliert werden – mit Kaffeespezialitäten, Fingerfood und Musik.

„Es ist zunächst ein Experiment“, stapelt BMG-Sprecher Siegbert Panteleit, für Gelsendienste zugleich zuständig für die Wochenmärkte, (noch) tief. Doch die Beteiligten – Sparkasse, Juwelier Weber, Immobilien Schreiner als Anlieger-Eigentümer sowie das Floristen-Geschäft Solenski und die Schneiderei Altas als Mieter – sind sich einig, den Bereich in drei Schritten beleben zu wollen: Der neue Odiba-Kaffeewagen von der gleichnamigen Rösterei am Goldbergplatz wurde zunächst vor der Robinienhofpassage und dann in dem Durchgang platziert, „um diesen als Treffpunkt zu erschließen“, so Panteleit.

Ruhigere Einkaufslage

Wie im Leitplan Buer vorgesehen, soll der zweite Stadtumlauf parallel zur Hochstraße – von der Markthalle über die Robinienhofpassage und Saturn bis zur Domplatte – „als ruhigere Einkaufs- und Dienstleistungslage etabliert“ werden, indem in der Passage und im Robinienhof zwischen 10 und 14 bzw. 15 Uhr „kleine Häppchen vom stationären Einzelhandel angeboten werden, alles ganz unkompliziert“. Auftritte von Musikern in unregelmäßigen Abständen sollen für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgen. In einem letzten Schritt könnte das Beet im Robinienhof entfernt und durch eine Pflasterung ersetzt werden, um Platz zu schaffen für Stehtische und Barhocker – „falls der Standort angenommen wird“, so Panteleit.