Ehemalige kommen zur vergnüglichen Physikstunde nach Buer

Beim Wiedersehenstreffen der Abiturienten lädt Winfried Timmerhaus  zu einer vergnüglichen Physikstunde
Beim Wiedersehenstreffen der Abiturienten lädt Winfried Timmerhaus zu einer vergnüglichen Physikstunde
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Das Max-Planck-Gymnasium in Gelsenkirchen-Buer lud ehemalige Abiturienten und Lehrer ein. Nach einem Gedenken an die verstorbenen Ehemaligen und Lehrer ging’s zum Unterricht. Zu einer vergnüglichen Physikstunde . Später wurde im Michaelshaus gefeiert

Nicht nur an ihre Schulzeit zurück erinnern, sondern sich sogar wieder fühlen wie Schüler – das konnten die Ehemaligen des buerschen Max-Planck-Gymnasiums am Samstag.

Denn neben dem traditionellen Treffen der Ehemaligen im Michaelshaus, bei dem mehrere hundert Alt-Schüler erwartet wurden, lud die Schule auch auf ihre eigenes Gelände. Dort trafen sich ehemalige Schüler und aktuelle Lehrer bereits am Nachmittag. Mehr als 50 Gäste fanden sich dort diesmal ein.

Gedenken an die Verstorbenen

Zunächst gedachte die Gruppe der 1914 verstorbenen Ehemaligen ebenso, wie den rund 280 Schülern und Lehrern, die in den Weltkriegen umkamen. „Wir treffen uns zum Erinnern, und zum nicht Vergessen,“ fasste Astrid Klimetzki vom Ehemaligenverein zusammen.

Danach ging es zum spaßigen Teil über. Lehrer Winfried Timmerhaus öffnete die Räume der Schule für eine „vergnügliche Physikstunde“. Auch wenn diese Wortkombination für viele Schüler beinahe Paradox klingen mag, so hat sich doch über die Jahre fast so etwas wie ein Fanclub zusammengefunden, der diese Schulstunde Jahr für Jahr besucht.

Unterhaltsame Versuche

„Das ich jedes mal mehr Gesichter erkenne, ist einerseits schön, andererseits zeigt es mir, dass ich selbst auch älter werde“, scherzte Timmerhaus gleich zu Beginn der Stunde. Neben unterhaltsamen Versuchen aus der Physik konnten die Besucher auch etwas darüber erfahren, wie sich die Schule seit ihrer eigenen aktiven Zeit gewandelt hat. So staunte manch einer nicht schlecht über die Benutzung moderner Hilfsmittel wie Beamer oder Digitalkamera im Schulunterricht. Doch nostalgische Gefühle kamen sicherlich trotzdem auf, als die Besucher noch einmal die Schulbank drücken durften.