Dschungel-Camp im Stadtwald
03.08.2011 | 14:02 Uhr 2011-08-03T14:02:00+0200
Drei Tage verbrachten sie alle zusammen, die Teilnehmer am Ferienprogramm der acht städtischen Jugendeinrichtungen. Und das Camp im Stadtwald bot viele Betätigungsmöglichkeiten für die Kleinen.
Es ist fast ein kleines Dorf, das da für alle Teilnehmer des Ferienprogramms in städtischen Einrichtungen auf der Sportwiese im Stadtwald aufgebaut ist. Drei Tage kommen die Kinder aus den acht Einrichtungen hier zusammen. Und entsprechend laut und lebendig geht es derzeit zu im Stadtwald.
Das Highlight des Camps ist eine Rallye durch den Stadtwald, welche von den vier Einrichtungen Bauspielplatz Ückendorf, Driburger Straße, Di Villa und dem Erich-Kästner-Haus geplant und organisiert wird. Die erste Station ist dabei die Vorbereitung auf große Abenteuer. „Hier können die Kinder überlegen, ob sie wirklich in den Urwald gehen wollen. Denn ich erzähle natürlich davon, dass einige Kinder nicht zurück gekommen sind“, lacht Gregor Rüdel vom Bauspielplatz Ückendorf. Harter Tobak für die sechs-bis zwölfjährigen ist das. „Aber die Gruppe nimmt den Kindern die Angst. Gemeinsam sind sie stark, das wissen sie. Und es gab bisher kein Kind, das sich nicht in den Urwald getraut hat.“
Steht die Entscheidung für das Abenteuer fest, müssen die Kinder eine Impfung über sich ergehen lassen. „Denn im Urwald gibt es luftsaugende Insekten. Und wenn die ein Kind stechen, dann liegt es luftleer am Boden“, so Rüdel, der natürlich Abhilfe weiß. Eine Brausetablette wird jedem Teilnehmer verabreicht. Dann erfolgt, mit einem Pitta-Messer angedeutet, die Impfung vor den Insekten.
Und während sich die einen noch ihren Ängsten stellen und die acht Stationen der Rallye bewältigen, sind andere Kinder schon wieder kreativ. So zeigt der Künstler Heiner Szamida den kleinen Besuchern des Zeltes vom Bauspielplatz Horst, wie man druckt. Dafür stellen die Kinder selbst einfache Schablonen her, die sie dann mit Farben bestreichen. „Das kommt gut an“, so der Künstler, dessen Aussage durch die vielen Bilder, die an Wäscheständern zum Trocknen hängen, bestätigt wird.
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