Domcenter so gut wie fertig
11.06.2010 | 18:19 Uhr 2010-06-11T18:19:00+0200
Das Großprojekt an der Domplatte mit Frische-Supermarkt und seniorengerechten Wohnungen steht vor der Fertig-stellung. Anfang nächster Woche übergibt die Investoren-gruppe DSW die Flächen des Supermarktes an Rewe und die Familie Schüler, die ihn betreiben wird.
Am 1. Juli wird der Frischemarkt bereits eröffnet. 50 Mitarbeiter (30 Vollarbeitsplätze) finden im Markt einen Job. Es ist der dritte Rewe-Markt von Ralf und Kirsten Schüler, die bereits in Buer-Süd an der Horster Straße und in Recklinghausen-Süd vertreten sind. Der Markt am Dom werde einer auch für „gehobene Ansprüche“, so Schüler.
Bis zum Start sollen auch alle Restarbeiten erledigt sein. „Damit liegen wir ganz im Plan“, so Architekt Christian Schramm zur WAZ. Trotz des harten Winters habe man den lange vorab anvisierten Termin halten können. Sechs bis acht Wochen habe man rausgeholt. „Das ging nur Dank der guten Zusammenarbeit aller beteiligten Firmen.“
Auch die ersten Mieter der 39 Wohnungen richten bereits ihr neues Zuhause ein. Offiziell ziehen sie zum 1. Juli ein. Ebenso eröffnet wird am 1. Juli die zweigeschossige, videoüberwachte Tiefgarage mit 165 Parkplätzen, in der für 2 € den ganzen Tag über geparkt werden kann (Rewe-Kunden eine Stunde frei). Für Frauen und Behinderte gibt es gesonderte Stellflächen.
Schramm berichtet von bislang nur positiver Resonanz. Das Domcenter passe städtebaulich „wunderbar“ hierher, bilde mit seiner runden Fassade einen „richtigen Stadtrand“ und öffne sich zur City hin.
Schramm hofft, dass bis zum Eröffnungstermin des Supermarktes am 1. Juli auch noch der Platz vor dem Eingang fertig wird und eine sichere Erschließung des 1800 qm großen Ladenlokals erfolgen kann. „Das hat die Stadt immer versprochen.“ Wie berichtet, beginnt diese mit dem Platzumbau am Dienstag.
19:36
..ich war geschockt, als ich gestern nach langer Zeit mal wieder in Buer war!! Ganz furchtbar, wie duch die Fällung der Bäume,sowie durch den Bau dieses überdimensionalen, hässlichen Gebäudekomplex, dem jeglicher Charme fehlt, die ganze Fläche um den Dom herum verschandelt wurde!!! Man kann eine Stadt auch mit aller Macht kaputt machen. Für mich ist Buer keine Reise mehr wert....
13:14
Die Seniorinnen und Senioren werden aber schon bald wieder die Möbelwagen vor dem neuen Zuhause stehen haben.
Wenn am Wochenende die besoffenen und laut gröhlenden leere Bier- und Vodkaflaschen um sich werfenden Jugendlichen und Herangewachsenen ihre Kneipentour durch Buer veranstalten, dann wird man in dieser Bausünde kein Auge zu bekommen.
Oder wird die Verwaltung dieses Problems mitten in Buer endlich einmal mächtig werden???
10:55
... der Herr Stadtplaner nennt sein Bollwerk Stadtrand .... ich dachte das ist Stadmitte ..... neben der Architektur ist den Vorredner nichts hinzuzufügen. Der Planer ist halt auch der Investor und hat unter Ausnutzung größtmöglicher Flächenbeanspruchung eine konsequente Einhausung der ehemaligen Platzsituation gebaut ... hat was von Knastfassade und Kaserneninnenhof
10:55
Hässlich! Aber das wird die Alkoholiker auch nicht stören, die sich bald auf der Domplatte treffen werden. Ein gemütlicher Platz zum Saufen und ein Supermarkt mit billigem Bier direkt nebenan: was will man mehr? Immerhin wird diese Bausünde den Busbahnhof von der Junkie-Szene säubern. Insofern hat das Schlechte auch etwas Gutes.
08:19
Von der Freiheit aus gesehen macht der Neubau einen eher abweisenden Eindruck. Zu hoch, zu kalt, nicht besser, als vorher!
16:35
Grauenhaft architektonisches Bollwerk.
Bar jedweder Harmonie und Einfügungsfähigkeit in die bisherige Architektur.
Einfach nur SCHRECKLICH!
14:01
.. das einzige, was die Stadt via Gelsendienste umgesetzt hat, ist das sinnlose Fällen der Bäume zwischen Dom und dem Gebäudekomlex, auf dem einst das Marientor stand. Toll für´s Stadtklima. Nachpflanzungen gebe es keine, betont man. Ob die Gastronomie dort dahinter steckt?... Die ganze Umgebung hat jeglichen Charme verloren, alles wirkt kalt und nüchtern, ist beliebig austauschbar und hat mit Buer nichts mehr zu tun. Es gibt zahlreiche Bürger, die dorthin gar nichts mehr zieht....