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12.12.2009 | 08:00 Uhr

Die Vestische nimmt 15 neue Linienbusse in Betrieb. Eine Videoanlage sorgt für mehr Sicherheit.

Verkehrsverbund und Vestische setzen auf mehr Sicherheit: 15 fabrikneue Linienbusse verfügen nicht nur über die zurzeit weltweit saubersten Dieselmotoren. Sie sind jetzt auch mit einer neuartigen Videoschutzanlage ausgestattet, mit der Belästigungen und körperliche Übergriffe in den Fahrzeugen vermieden werden sollen. Das System ist im Frühjahr voll funktionsfähig, kündigt die Vestische an. Es liefert im Notfall mittels Onlineübertragung Videobilder in die Leitstelle und stellt über ein großes Display im Fahrzeug Öffentlichkeit her.

„Hier ist der Name Programm”, versichert VRR-Vorstand Dr. Klaus Vorgang. „PräViteS” stehe für „Präventiver Einsatz von Videotechnik für mehr Sicherheit”.

Im Falle eines ernsthaften Übergriffs löst der Fahrer über eine Notfalltaste Alarm aus. Die Videobilder werden daraufhin direkt in die Leitstelle übertragen, die in genauer Kenntnis des Geschehens der Polizei alle Beobachtungen übermitteln kann. Gleichzeitig wird das Live-Bild von der Tat auf dem Informationsbildschirm im Fahrzeug für die Fahrgäste sichtbar. Begleitet wird die Videodarstellung auf dem Bildschirm durch eine automatische Ansage, die alle Fahrgäste auf die Tat aufmerksam macht und den Täter aus der Anonymität reißt.

„So gewinnt man einerseits wichtige Zeugen für die Tat. Anderseits wird der Täter verunsichert, an die Zivilcourage der Fahrgäste appelliert und das Opfer gestärkt”, erläutert Martin Schmidt, Geschäftsführer des Verkehrsunternehmens. Und er ergänzt: „Am Ende steht natürlich das Ziel, dass die Täter von ihrem Opfer ablassen und die Tat nicht eskalieren kann.”

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Kommentare
13.12.2009
15:05
Direkt zur Leitstelle
von vestisches argusauge | #2

Mal angenommen wir stecken unsere Zentralverriegelung in eine Lederimmitatjacke und statten ihn mit einem Käppi aus, setzen diese sogenannte Verriegelung in einen Bus oder eine Bahn und lassen ihn als Sicherheitsfaktor mitfahren.
Was würde er im Falle eines Übergriffes eines Täters auf Fahrgäste anstellen?
Sich flach auf den Boden legen und warten bis alles vorbei ist, zuschauen bis zum Ende des Übergriffes oder ganz mutig einschreiten und dem Täter eins auf die Maske hauen und dem Opfer zur Seite stehen..
Auch auf die Gefahr hin das der Täter zurücklangt und der Zentralverriegelung das Näschen bricht und der Verriegelung einen Lidschatten verpasst.
Da ist es doch schon besser wenn der Fahrer im Bedarfsfall lieber einmal zuviel über die Notfalltaste Alarm auslöst und der Alarm in der Leitstelle aufläuft. Hier kann dann die Situation beurteilt werden während der Fahrer sich auf das Fahren konzentriert. Im Notfall kann er auch anhalten an einer geeigneten Stelle für einen Zugriff der Polizei. Gleichzeitig kann in der Zentrale das Geschehen sofort aufgezeichnet werden und an das Polizeipräsidium per Internet übermittelt werden.
Bei der mitfahrenden Verriegelung ist nicht ganz sicher ob er die Situation im Griff hat und souverän die Situation meistert.

12.12.2009
23:45
Direkt zur Leitstelle
von Zentralverriegelung immer an | #1

Wie will der Fahrer denn einen Notfall feststellen?
Während der Fahrt schaut er nach vorn auf den Straßenverkehr und ansprechen darf man die fahrer während der Fahrt doch auch nicht (so steht es in großen Lettern in Nähe des Führerstandes).
Warum scheut man sich davor, MENSCHEN als Sicherheitsfaktor direkt vor Ort einzusetzen?
Im besten Fall werden Bilder in die Leitstelle gesendet und dann???
Dann beratschlagen erst einmal fünf Kollegen in einem Meating, ob es sich um einen Notfall handelt oder nicht. Nach frühestens 2 Tagen wird festgestellt, Entscheidung ob ja oder nein kommt zu spät, Fahrgast liegt schon schwer verletzt im Krankenhaus.

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