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Karneval

Dieser Zug ist ein echter Grenzfall

12.02.2010 | 17:25 Uhr
Dieser Zug ist ein echter Grenzfall

Buer/Gladbeck . Dieser Zug ist ein echter Grenzfall: Tausende Jecken werden am Sonntag wieder in Rosenhügel direkt an der Grenze von Gladbeck und Buer erwartet: Der Karnevalsumzug der Schubkarren KG startet mit 234 großen und 31 kleineren Jecken zum 23. Umzug.

Und auch viele Bueraner Narren sind begeistert dabei. Alt und Jung sind also aktiv und lassen den Rosenhügel beben. Bei dem Gladbecker Vorsitzenden der Schubkarren KG, Wilfried Pyck, laufen die Planungsfäden für das jecke Großereignis seit Wochen zusammen. Familie Pyck ist ein wunderschönes Beispiel für das riesengroße Engagement der Jeckinnen und Jecken, die viel Freizeit, viel Herzblut und auch manchen Euro investieren, um den Schubkarren-Umzug alljährlich möglich zu machen.

Ja, hier ist der Karnevalsumzug strikt Familiensache - Wilfried und Edeltraut Pyck können etwa auf ihre beiden Töchter und auch auf die vier Enkel Daniel, Phillip, Annika und Marvin zählen. Hinzu kommen jede Menge weiterer Mitstreiter: 18 Köpfe zählt ihre jecke Fußgruppe insgesamt. Sie alle erscheinen am morgigen Sonntag als putzmuntere Schornsteinfeger mitsamt Schornsteinfeger-Häuschen auf vier Rädern.

Ob Gartenbauverein Rosenhügel oder „10 Jahre Fun Runner“, ob SV-13-Wasserballer oder Paradiesvögel aus Marions Salon - auf dem Rosenhügel zeigt der Karneval ganz erdverbunden und sympathisch, was er alles kann. Erstmals ist in diesem Jahr auch eine jecke Delegation der Stadtverwaltung Gladbeck mit dabei - die zehn Rathaus-Jecken freuen sich schon riesig auf ihre rollende Zug-Premiere im südlichen Stadtteil.

Ja, Wilfried Pyck ist sichtlich stolz auf seine Schubkarren-Karnevalisten. „Es ist einfach toll, wie sich hier die Menschen für andere Menschen engagieren. Und es verdient besonderen Dank, dass sich die Nachbarschaften auf dem Rosenhügel immer so toll in den Umzug einbringen.“

In der Tat: Gäbe es die vielen geschmückten Vorgärten und Straßen nicht, gäbe es die zahlreichen Garageneinfahrt-Partys nicht, der Schubkarren-Umzug auf dem Rosenhügel wäre nur halb so schön.

Los geht es am morgigen Sonntag, 14. Februar, wieder um 13.30 Uhr ab Sportplatz Otto-Hue-Straße auf Gladbecker Gebiet. Um ca. 16 Uhr startet im Pädagogischen Zentrum des Schulzentrums Gladbeck-Brauck (Kortenkamp) die traditionelle Feier nach dem Umzug. Karten zu fünf Euro gibt es hierfür im Vorverkauf unter Tel. 02043/47435, Tel. 02043/209856 und Tel. 02043/31185 oder am Sonntag vor Ort an der Tageskasse (6 Euro).

Leider kann der langjährige Zugführer Klaus Pompetzki aus gesundheitlichen Gründen am morgigen Sonntag nicht präsent sein. Volker Roland von den Fun Runnern des VfL Gladbeck übernimmt diesen sportlichen Job. Die Jecken dürfen also mit einem äußerst konditionsstarken Spitzenmann rechnen. Und an dieser Stelle wünschen alle Jecken dem Rosenhügel-Urgestein Klaus Pompetzki natürlich: „Alles Gute!“

Familie Pyck ließ am Freitag übrigens exklusiv für die WAZ ihren Bollerwagen über die Lohstraße im Gladbecker Stadtteil Rentfort-Nord rollen. Aus sechs Lautsprecher-Boxen erklangen erste stimmungsvolle Karnevals-Hits. Wir alle wollten beinahe schon richtig losziehen. . . Doch es war ja erst Freitag. Leider.

Michael Bresgott

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Kommentare
14.02.2010
10:02
Dieser Zug ist ein echter Grenzfall
von ThomasBB | #1

Gladbeck/Rosenhügel an der Grenze zu Buer! Aha! Horst - Beckhausen und Schaffrath scheint es wohl für die WAZ nicht mehr zu geben! Lachhaft und uninformiert!

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