Die Mehrheit der Schüler hat das Abitur bestanden

94 Schüler und Schülerinnen traten am Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium zur Abi-Prüfung an.
94 Schüler und Schülerinnen traten am Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium zur Abi-Prüfung an.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Rund 540 Schülerinnen und Schüler haben im Gelsenkirchener Stadtnorden die zentralen Prüfungen hinter sich gebracht – an drei Gymnasien, zwei Gesamtschulen und dem Berufskolleg. „Wichtig ist, dass alle einen Abschluss haben“, sagt MPG-Leiter Thomas Henrichs

Endlich Ferien – der Jubel darüber dürfte bei einer Gruppe von Schülern besonders groß sein: eben denjenigen, die die Abiturprüfungen hinter sich gebracht haben. Im Stadtnorden sind das rund 540 Heranwachsende an den zwei Gesamtschulen Buer-Mitte und Berger Feld, den drei Gymnasien in Buer und dem Eduard-Spranger-Berufskolleg. Die übergroße Mehrheit hat das Abitur bestanden, einige sogar mit Bestnoten. Hier ein Überblick.

Bereits nach acht Jahren mussten sich die Gymnasiasten den zentral formulierten Prüfungsaufgaben stellen: Am Leibniz waren es 128, von denen 120 das Vollabitur erhielten; acht erreichten die Fachhochschulreife. „Sieben unserer Schüler ist ein Notendurchschnitt von 1,5 oder besser gelungen, drei davon sogar die Bestnote 1,0“, erklärte Schulleiter Konrad Fulst auf WAZ-Anfrage.

Kooperation in der Oberstufe

Am Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium (AvD) traten 94 Schülerinnen und Schüler an, 90 bestanden die Prüfungen, vier erhielten die Fachhochschulreife. „25 unserer Abiturienten haben die Prüfungen sehr hervorragend gemeistert mit einem Notendurchschnitt, der besser als 1,9 war, vier sogar einen zwischen 1,0 und 1,3“, freute sich Schulleiter Friedrich Schenk.

So stolz er auf die guten Ergebnisse ist: „Insgesamt sind solche Zahlen eher als Schlaglicht einzustufen. Die Gymnasien sind sich doch ähnlicher, als so mancher denkt“, betonte er etwa in Hinblick auf die jahrelange Kooperation zwischen den Oberstufen von AvD und Max-Planck-Gymnasium (MPG) – Wettbewerb und Eliteförderung hin oder her. „Wichtig ist, dass alle einen Abschluss haben.“

MPG macht keine Angaben

MPG-Leiter Thomas Henrichs mochte keine konkreten Angaben machen. „Diese Zahlen erwecken den Eindruck, als wären diejenigen, die das Abitur nicht bestanden haben, nichts wert.“ Es gebe Lerntypen, die sich durch die Prüfungen gequält und mit einer 3 vor dem Komma bestanden hätten. „Die haben das Bestmögliche aus sich herausgeholt“, möchte er sich dem Wettbewerbsdruck nicht beugen. Die Durchfallquote am MPG liege in diesem Jahr „im Normalbereich“. Insgesamt seien 98 Schüler zum Abi zugelassen worden.

Neun Jahre an der Gesamtschule

Nach neun Jahren Schullaufbahn gingen die Gesamtschüler in die Prüfungen. An der Gesamtschule Buer-Mitte waren es 107 – 98 von ihnen erhielten das Vollabitur, neun die Fachhochschulreife. „14 Schüler hatten einen Notendurchschnitt im Einserbereich“, erklärte Leiterin Ulrike Purz und freute sich, zwei benachteiligte Schüler so erfolgreich gefördert zu haben, dass sie die Prüfungen bestanden. An der Gesamtschule Berger Feld waren es 71 Schüler, die ins Abitur starteten – und meisterten. Eine Schülerin erreichte einen Notendurchschnitt von 1,9.

Am Eduard-Spranger-Berufskolleg waren 39 Heranwachsende zu den Abiturprüfungen zugelassen, 35 bestanden sie. Von den übrigen vier erreichten zwei die Fachhochschulreife, zwei wiederholen das Abi. „Eine Schülerin erreichte einen Notendurchschnitt von 1,6“, so Bildungsgangleiterin Sabine Massenberg.