Die Domplatte kann auch Klassik

Die Domplatte kann auch Klassik: Am Sonntag, 21. Juni, 15 Uhr, gibt dort die Neue Philharmonie Westfalen (NPW) ein Open-Air-Konzert. Das Motto ist Programm: „Kreuz und quer – eine philharmonische Weltreise“ hat Generalmusikdirektor und Dirigent Rasmus Baumann den launigen Nachmittag genannt, der – umsonst und draußen – alles andere als elitär daher kommen soll. Auch wenn statt Bier und Bratwurst Sekt und Häppchen serviert werden.

Wenn seine 50 bis 60 Musiker auf der Bühne etwa die Italienische Sinfonie von Mendelssohn, eine Vertonung des jüdischen Gebets Kol Nidre von Max Bruch oder eine Promeade von Gershwin interpretieren, wollen sie andere Zielgruppen ansprechen als jene, die ohnehin das MiR besuchen. Entsprechend bunt und international soll das Repertoire sein. „Uns geht es aber auch darum, den St.-Urbanus-Kirchplatz zu beleben“, so Koordinator Reinhard Schaffrick von der St.-Urbanus-Gemeinde, die das Konzert veranstaltet – 125 Jahre nachdem der Kirchenvorstand den Bau eines neuen Gotteshauses beschlossen hatte.

Auf zwei Stunden Hochkultur (mit Pause) dürfen sich die Klassikfans freuen, für die 600 Stühle aufgestellt werden. „Bei Regen weichen wir in die Kirche aus“, so Schirmherr Weihbischof Wilhelm Zimmermann, der vor eineinhalb Jahren als Propst von St. Urbanus die Idee für das Konzert hatte.