Devesestraße bekommt bald eine neue Fahrbahndecke

Die Devesestraße erhält zwischen dem Brößweg und der Neidenburger Straße eine neue Fahrbahndecke und Schutzstreifen für Radfahrer.
Die Devesestraße erhält zwischen dem Brößweg und der Neidenburger Straße eine neue Fahrbahndecke und Schutzstreifen für Radfahrer.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Die Devesestraße bekommt zwischen dem Brößweg und der Neidenburger Straße eine neue Fahrbahndecke. Die Arbeiten sollen noch in diesem Quartal beginnen.

Gelsenkirchen-Buer..  Als die Stadt Ende Februar 2012 ihre Pläne für die Renovierung der Devesestraße vorstellte, sah es so aus, als könne dieses Vorhaben schnell in 2013 realisiert werden. Eine Bürgerveranstaltung und mehrere politische Beratungen später steht fest: Der Ausbau wird nur in einem zweckdienlichen Umfang erfolgen. Den Beschluss darüber wird die Bezirksvertretung Nord in ihrer Sitzung am 23. April ab 16 Uhr im Rathaus Buer befassen. Dann könnten die Arbeiten noch in diesem Quartal beginnen.

Die Arbeiten erstrecken sich über das Teilstück der Devesestraße zwischen der Hausnummer 57 und dem Brößweg und umfassen lediglich die Erneuerung der Fahrbahndecke. Die Diskussion um den grundlegende Ausbau dieser Verbindungsstraße zwischen Buer und Beckhausen mit einer Neugestaltung von Radwegen und einer neuen Anordnung der Parkplätze soll zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal neu aufgenommen werden, spätestens dann, wenn die Lebenszeit der Straßenbäume erreicht ist.

Die demnächst beginnenden Arbeiten sehen das Ausfräsen der schadhaften Fahrbahn und das Auftragen einer neuen Asphaltdecke vor. Radfahrer, denen zurzeit noch die Bürgersteige links und rechts der Devesestraße zur Verfügung stehen, werden in Zukunft auf neuen Schutzstreifen fahren können.

1,50 Meter breite Schutzstreifen

Sie werden mit einer Breite von 1,50 Meter auf die Fahrbahn markiert, so dass für den motorisierten Verkehr eine Breite von 5,05 Metern zur Verfügung steht. Der Schutzstreifen mit Leitlinien von einem Meter Länge und einem Meter Lücke signalisiert den Autofahrern: Er ist Teil der Fahrbahn, darf von Kraftfahrzeugen nur im Bedarfsfall überfahren werden, zum Beispiel im Begegnungsverkehr mit Lastkraftwagen. Die Stadt gibt die Kosten für den Straßenbau mit 250 000 Euro an, die anteiligen Kosten für den Radweg betragen einschließlich der Markierungen 75 000 Euro.

Die Verkehrsbehinderungen, die zwangsläufig durch diese Baustelle entstehen, sollte beachten, wer die Devesestraße als Umfahrung benutzt. Denn sie gehört in das Umleitungskonzept, das für die Baustelle Horster Straße im Bereich zwischen Sedan-/Ackerstraße und Hugostraße aufgestellt wurde.