Devesestraße: Baustelle fällt in die Sommerferien

In den Sommerferien will die Stadt mit der Erneuerung der Fahrbahn der Devesestraße beginnen. Die Arbeiten wurden bewusst in die verkehrsarme Zeit gelegt.
In den Sommerferien will die Stadt mit der Erneuerung der Fahrbahn der Devesestraße beginnen. Die Arbeiten wurden bewusst in die verkehrsarme Zeit gelegt.
Foto: Funke Foto Services

Gelsenkirchen-Buer..  Die Ankündigung der Stadt, demnächst eine weitere Baustelle einrichten zu wollen, hat bei Autofahrern, die regelmäßig die Devesestraße als Verbindung zwischen Buer und Beckhausen benutzen, für Kritik gesorgt. In Reaktion auf die Berichterstattung der WAZ („Devesestraße bekommt bald eine neue Fahrbahndecke“, 15. April) äußerten sie Unverständnis in Bezug auf die zeitliche Planung, da die Devesestraße auch zum Umleitungskonzept für die Baustelle Horster Straße gehört.

Wilfried Wiedemann, Leiter des städtischen Referates Verkehr, ruft noch einmal den schlechten Zustand der Devesestraße in Erinnerung: „Wir müssen die Devesestraße sanieren, um unserer Verkehrssicherungspflicht nachzukommen. Anderenfalls müssten wir mindestens den Radweg sperren.“ Die Baustelle auf der Horster Straße werde in unterschiedlichen Abschnitten auch noch in 2016 und 2017 fortgeführt. Deshalb könne man nicht erst im Anschluss daran mit der Devesestraße beginnen.

Wiedemann rechnet mit einer Bauzeit von etwa drei Monaten. Die Arbeiten sollen mit dem Beginn der Sommerferien starten und sich auch noch in der vorlesungsfreien Zeit der Hochschule fortsetzen.

„Mit klarem Kopf überlegt“

„Man überlegt mit klarem Kopf, wie man die unterschiedlichen Baustellen getaktet bekommt“, entgegnet Wiedemann dem Vorwurf, dass das Handeln der Stadt nicht abgestimmt sei. Die Baustelle Devesestraße nutze die verkehrsschwache Zeit, um die Belastungen so gering wie möglich ausfallen zu lassen.

Die Erneuerung der Fahrbahndecke und die Markierung eines Schutzstreifens für Radfahrer erfolge in drei Bauabschnitten. Der erste Abschnitt zwischen Brößweg und Düppelstraße umfasse rund 300 Meter. Dort werde eine Einbahnstraße von der Vinckestraße in Richtung Schaffrath eingerichtet. Die beiden weiteren, je 80 Meter langen Abschnitte bis zur Neidenburger Straße werden mit Baustellenampeln signalisiert, so dass auf der gesamten Länge der Baustelle der Verkehr zumindest in eine Richtung fließen könne. Mitarbeiter des Verkehrsreferates seien vor Ort, um die Situation zu beobachten. Detaillierte Informationen zur Baustelle werde das Referat vor Beginn der Arbeiten herausgeben.

Wilfried Wiedemann verweist darauf, dass die Arbeiten lediglich auf die Erneuerung der Fahrbahndecke ausgerichtet seien, eine grundlegende Neugestaltung mit einer verbesserten Anordnung der Pkw-Stellplätze sei politisch vorerst nicht gewollt.