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Der schwierigste Flug

04.09.2010 | 04:32 Uhr

Den bisher schwierigsten Flug der Herbstreise hatten die Jungtauben der heimischen Züchter ab Gelnhausen in Hessen zurückzulegen. 2327 Tiere der Transportgemeinschaft Buer-Gladbeck-Horst hatten daran teilgenommen.

Bedingt durch einen kräftigen Südwestwind kreisten die Schwärme längere Zeit über den Startplatz, ehe sie sich in Richtung Heimat aufmachten. Unterwegs beeinträchtigen vereinzelte Regenschauer die Fluggeschwindigkeit. Nach 3:18 Stunden registrierten Lothar und Paul Nachtigal von BZV ,,Siedlertracht“ innerhalb der RV Buer den Konkurssieger (durchschnittlichen Geschwindigkeit: 65 km/h). Die Schaffrather hatten 20 Flieger am Start und heimsten sechs Preise ein.

Die weiteren Preise gingen an: 2. Jezioroski/Wlocyk, 3., 6. und 10. Formanski, 4. und 5. Bartsch, 7. bis 9. Dertmann. 282 Preise wurden von 13.13 Uhr bis 13.54 Uhr ausgeflogen. Den vom Oberbürgermeister gestifteten Pokal gewann Lipski vom BZV ,,Eintracht“ mit drei vorbenannten Tauben.

Der fünfte und letzte Wettflug des offiziellen Reiseprogramms wir Samstag über eine Entfernung von 280 km ab Rottendorf Bayern veranstaltet.  Favorit auf den er-neuten Gewinn der Herbstmeisterschaft sind die Hasseler Titelverteidiger Nowaczyk/Primas, die bislang  mit 20 Preisen führen und 12 Tiere im haben, die alle bisherigen Flüge erfolgreich bestritten haben. Die Bülser Wunsch/Führer folgen mit 19 Preisen, aber nur vier Tauben mit ,,vollem Haus“. Nur Außenseiterchancen ha-ben mit je 18 Preisen die  Schläge Formanski und Jeziorowski/Wlocyk.

Redaktion

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Kommentare
05.09.2010
22:11
Der schwierigste Flug
von Der kleine Tierfreund | #3

Was dem Spanier der Stierkampf ist dem Deutschen der Taubenwettflug, beides maßlose Tierquälerei.

05.09.2010
18:24
Der schwierigste Flug
von immer freundlich | #2

ich befürchte, beim thema sport mit tieren ist der amtliche tierschutz eh blind. was manchen pferden oder hunden im turniersport zugemutet wird, ist unglaublich.

04.09.2010
19:47
Der schwierigste Flug
von Tierfreundin | #1

Außer in der Überschrift findet man keinen genaueren Hinweis darauf, was denn an alles an Schwierigkeiten auftauchte. Dass sie ein paar Runden flogen, wirds wohl nicht gewesen sein? Wie viele sind denn überhaupt zurück gekommen???
Es wird Zeit, dass all die nicht Heimgekehrten, die verflogenen Tauben aufgelistet werden, die, die nicht zurück fanden und jämmerlich irgendwo in der Gosse verrecken oder auf irgend einem Feld, oder sie werden von Greifvögeln geschlagen.
Bei dem Extremwetter überhaupt Tauben fliegen zu lassen, ist pure Tierquälerei! Und das alles wegen einem Hobby! Dem Züchter winken Preise, Pokale, ein guter Verkaufspreis, den Tieren das langsame elende Dahinsiechen, so sie den Weg nicht zurück finden. Es wird Zeit, dass der amtliche Tierschutz ein Auge auf diese Praktiken wirft.

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