Der Richtkranz weht
26.10.2009 | 18:39 Uhr 2009-10-26T18:39:00+0100
Der Rohbau des Domplatten-Bebauung steht. Am Montag wurde Richtfest gefeiert. Einweihung soll im kommenden Juni sein.
Der Richtkranz fiel ein wenig mickrig aus - angesichts des Großprojektes an der Domplatte. „Das ist das einzige, was wir nicht im Griff hatten”, gestand ein ansonsten strahlender Christian Schramm, Architekt und Mit-Investor, vor einer großen Zahl von Gästen gestern beim Richtfest auf Buers größter City-Baustelle.
Mangels Dachstuhl (gebaut wird mit Flachdach) hing der Richtkranz am Ausleger eines Krans über dem Eingang des künftiges Frisches-Marktes. Stolz wie Oskar zupften Schramm und OB Frank Baranowski an den bunten Papierstreifen, die den kleinen Kranz (Schramm: „Den haben wir bei einem Friedhofsunternehmen bestellt”) zierten. Für Aufsehen sorgte er nicht.
Dafür umso mehr das Bauprojekt. „Das ist ein Gebäude, das schon jetzt Buer verändert hat”, so Schramm, der als Architekt des Projektes, aber auch als Sprecher der buerschen Investorengruppe DSW, die das 12,3 Mio € teure Vorhaben finanziert, sprach. Das Objekt, das unter großen Problemen geboren sei, setze städtebaulich einen Akzent und sei ein Beispiel von „Kräfte-Bündelung” verschiedener Partner und Beteiligter, sagte Schramm, der damit auf die gelungene Abstimmung der Investoren mit Nachbarn, Banken, Politik und Verwaltung ansprach. „Hier zeigte sich große Solidarität untereinander.” Der Architekt ist überzeugt, dass mit dem Projekt ein neuer Magnet für Buer-Mitte entstehe. Auch angesichts des Parkhauses in zwei Tiefebenen, die zusätzliche Attraktivität für Gäste aus Nachbarstädten bedeute, so Schramm. Durch große Anstrengung der beteiligten Firmen und Handwerker sei die verlorene Zeit aus dem vergangenen Winter aufgeholt worden, das Projekt stehe voll im Zeitplan. Schramm hofft, schon am 1. Juni 2010 Einweihung feiern zu können.
OB Baranowski betonte, dass die Entscheidung für dieses Bauprojekt an der Domplatte die richtige Entscheidung gewesen sei. „Das rundet die City Buer ab.” Baranowski, der die Schnelligkeit des Baus lobte, freute sich über den Mut der Investoren. Das Projekt festige das Potenzial, das die buersche Innenstadt habe.
Wie berichtet, entsteht an der Domplatte ein künftig von Rewe betriebenes Frische-Center mit einer Gesamtfläche von fast 2400 qm und einer Verkaufsfläche von 1700 qm. In den drei Geschossen darüber (in den Randbereichen Richtung Norden, Osten und Süden) entstehen 39 öffentlich geförderte seniorengerechte Wohnungen, darunter 3 rund 100 qm sowie 6 rund 80 qm groß. Der Großteil hat 2,5 Räume und ist 67 qm groß. Alle Wohnungen sind zur Domplatte ausgerichtet und durch einen Laubengang von der De-la-Chevallerie-Straße abgeschottet. Überall hat nun der Innenausbau begonnen.
Großer Kran wird nun demontiert
Heute beginnt die Kran-Demontage des riesigen Obern-drehers auf der Domplatte-Baustelle. Zwei Tage sind dafür angesetzt. Die aufwändigen Arbeiten, die für Einschränkungen auf der Verkehrsfläche am Russellplatz führen, sind mit Polizei und Verwaltung abgesprochen. Die Anwohner wurden vorab entsprechend informiert.
06:50
Nicht mehr lange und man kann GE-Stadt von Buer-Stadt nicht mehr unterscheiden!!!
Schlimmer gehts nimmer, ein potthäßlicher Bau!
Man hätte die Domplatte ebnen und begrünen sollen.
06:19
Seniorenwohnanlage mit Einkaufsmöglichkeit gebaut nach dem Motto Besser das DIng als gar keine Baustelle - weitsichtige Stadtplanung sieht anders und respektvoller aus
23:11
„Das rundet die City Buer ab sagt der OB. Das stimmt, im wahrsten sinne des Wortes. Dieser Bau ist so etwas von hässlich und absolut keine Aufwertung für die Buersche City!