Den Partner fest im Blick
13.02.2012 | 18:12 Uhr 2012-02-13T18:12:00+0100
Gelsenkirchen-Hassel. Die Sekundarschule, die im Sommer ihren Betrieb in Hassel aufnehmen wird, ist so etwas wie eine „kleine Gesamtschule“. Da liegt es also nahe, sich für eine Gesamtschule als Partner zu entscheiden. „Unser Angebot zur Kooperation ist da“, sagte Dr. Brigitte Schule, Leiterin der Gesamtschule Buer-Mitte.
Die Sekundarschule, die im Sommer ihren Betrieb in Hassel aufnehmen wird, ist so etwas wie eine „kleine Gesamtschule“. Da liegt es also nahe, sich für eine Gesamtschule als Partner zu entscheiden. „Unser Angebot zur Kooperation ist da“, sagte Dr. Brigitte Schule, Leiterin der Gesamtschule Buer-Mitte.
Die Sekundarschule befindet sich erst im Aufbau und eine Schulkonferenz hat noch nicht offiziell über einen Kooperationspartner befunden, doch die Richtung, in die die Entscheidung fallen könnte, deutet sich bereits an. Die Gesamtschule Buer-Mitte sei, so Schuldezernent Dr. Manfred Beck, „Partnerin der ersten Wahl“. Entsprechend vorsichtig stellte er das möglich Leitungsteam der neuen Sekundarschule vor. Gabriele Ulbrich, Abteilungsleiterin an der GBM, und Ralph Schlumberger; Konrektor der Hauptschule Frankampstraße, sind rein formal „Beauftragte für die Sekundarschule Hassel“, haben allerdings beste Chancen, die Schulleitung demnächst zu übernehmen.
Diese neue Sekundarschule wird nach den Sommerferien mit 75 Schülerinnen und Schüler in drei Eingangsklassen an den Start gehen. Sollten die Anmeldezahlen es hergeben, könnte auch ein vierter Zug eingerichtet werden. Gabriele Ulbrich, die als „Beauftragte“ für das Anmeldeverfahren verantwortlich ist: „Wir haben schon zahlreiche Anmeldetermine vergeben.“
Beck setzt große Hoffnungen in die neue Schulform. Sie soll eine Schule im und für den Stadtteil sein, auf kurzen Wegen erreichbar und von ihrer Größe her übersichtlich bleiben und unter einem Dach alle Schulabschlüsse ermöglichen. Sie wird integrativ arbeiten und in Ganztagsform geführt und die Entscheidung über die Fortführung der Schullaufbahn in Richtung (Fach-)Abitur erst spät treffen. Grundsätzlich steht die Sekundarschule allen Schülern offen, praktischerweise wird sie ihre Schüler in ihrem Umfeld, also in Hassel und auch in Scholven finden.
Ralph Schlumberger verweist auf das „anspruchsvolle Konzept“, das für die Sekundarschule entwickelt wurde. Darauf aufbauend, sei es eine Verpflichtung, ein Schulprogramm „mit eigener Akzentuierung“ zu entwickeln.
0mitdiskutieren