Caritas schließt Lücken im ZWAR-Netz
20.02.2010 | 10:36 Uhr 2010-02-20T10:36:00+0100
Buer.„Die Lücken im ZWAR-Netzwerk füllen sich“, freute sich Caritas-Direktor Peter Spannenkrebs, dessen Verband Pate ist für die neueste ZWAR-Gruppe, die am kommenden Dienstag im Michaelshaus gegründet wird. „Es ist für uns als Caritas-Verband ein wichtiges Anliegen, dass Menschen zusammenkommen und neue Nachbarschaften entstehen.“
Etwa 7000 Menschen in Buer zwischen 50 und 65 Jahren und somit „Zwischen Arbeit und Rente“ (ZWAR) erhielten in den vergangenen Wochen eine Einladung vom Oberbürgermeister zur Gründungsversammlung. „Es ist gut, sich vorzubereiten, wenn Zeit dazu ist und nicht, wenn die Rente vor der Tür steht“, so Anne Remme-Dören aus der ZWAR-Zentralstelle NRW. „Wir wollen die Leute da abholen, wo sie leben, fragen, was ist das eigentlich, was sie in den nächsten 30, 40 Jahren machen wollen, neue Möglichkeiten aufzeigen.“
Obwohl Begriffe wie „Best Ager“ an vielen Orten zu hören sind, seien in der Realität viele Menschen in der angesprochenen Altersgruppe nicht mehr berufstätig, weiß Wilfried Reckert, Senioren- und Behindertenbeauftragter der Stadt. „Durch die besonders hohe Arbeitslosenquote und Frühverrentung sind in Gelsenkirchen zwei Drittel der Menschen zwischen 50 und 65 Jahren nicht berufstätig.“ Und hier kann ZWAR ein neues Angebot darstellen, Isolation im Alter vorbeugen.
Mit der neuen Gruppe in Buer wird begonnen, die Lücken im ZWAR-Netz im Stadtnorden zu schließen. Im Herbst folgen Gruppen in Horst und Erle.
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