Bürger reden über Zukunft des Zechenareals mit
20.01.2010 | 08:56 Uhr 2010-01-20T08:56:00+0100
Die Städte Gelsenkirchen und Herten informieren zusammen mit RAG Montan Immobilien über das weitere Vorgehen auf dem Bergbaustandort Westerholt 1/2 an der Egonstraße.
Arbeitsplätze schaffen, die Entwicklung der Stadtteile Hassel, Westerholt und Bertlich vorantreiben, Freiflächen sichern: So könnte die Zukunft für den Standort der ehemaligen Zeche Westerholt 1/2 aussehen. Die Details dieser Planung werden Anfang des nächsten Monats der Öffentlichkeit vorgestellt.
Wie es um dieses Projekt bestellt ist und wie die einzelnen Arbeitsschritte aussehen werden, wollen der Gelsenkirchener Stadtdirektor Michael von der Mühlen, der Hertener Stadtbaurat Volker Lindner und Hans-Peter Noll, Vorsitzender der Geschäftsführung der RAG Montan Immobilien, am Montag, 1. Februar, verraten. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr in der Licht- und Lohnhalle des Bergwerks Lippe an der Egonstraße 4 in Hassel. Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die daran teilnehmen wollen, werden gebeten, sich unter der Gelsenkirchener Rufnummer 60 48 94 03 anzumelden.
Das aufgegebene Bergwerksgelände an der Egonstraße im Grenzbereich zwischen Hassel und Westerholt ist etwa 30 Hektar groß. Um die Standortentwicklung voranzutreiben, gehen die beteiligten Städte einen ungewöhnlichen Weg. Wie Anfang Dezmeber berichtet, haben Gelsenkirchen und Herten aus diesem Grund ein gemeinsames Projektbüro gegründet, an dem auch die RAG Montan Immobilien als Eigentümerin des Areals beteiligt sind.
Aufgabe des mit je zwei Mitarbeitern besetzten Büros wird es sein, die inhaltliche Arbeit der Flächengestaltung und -verwertung inhaltlich zu bündeln.
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