Bio lockt Touristen
26.02.2008 | 17:49 Uhr 2008-02-26T17:49:00+0100
Die Schüngelbergsiedlung und Schacht Hugo 2 sollen durch den Hugo-Wald aufgewertet werden. Das Projekt sieht auch einen Energiegarten vor.
Durch den Biomassepark auf dem Hugo-Zechengelände, der auf 22 ha entstehen wird, sollen Schüngelbergsiedlung sowie Schacht Hugo 2 touristisch aufgewertet werden.
Dazu dient auch die Einrichtung eines „Energiegartens”, der die Funktionsweise und das Anliegen der Biomassegewinnung veranschaulichen soll. Dieses Informationszentrum über nachwachsende Rohstoffe soll nahe der Schüngelbergsiedlung eingerichtet werden. Angeschlossen auch an den buerschen Grüngürtel sollen Schüngelberg, Rungenberghalde und Schacht Hugo 2 so künftig mehr Touristen anlocken. U.a. ist daher auch eine direkte Verbindung Biomassepark/Rungenberg vorgesehen.
Der Förderverein Schacht Hugo 2 begrüßt das, vor allem, dass Radwege durch den Park und am Schacht vorbei gebaut werden sollen. Radtouristen könnten künftig in einem Biergarten und bei Turmbesteigungen begrüßt werden.
Der Biomassepark selbst, der regelmäßig alle 3 bis 5 Jahre abgeholzt wird, soll in einer dauerhaften Begrünung eingebettet werden. Hecken und Sträucher sind für diesen grünen Saum vorgesehen.
Bevor die ersten schnellwachsenden Bäume gesetzt werden (erste Abschnitte sollen 2010 fertig sein), ist eine Altlastensanierung geplant, die sich sowohl auf Boden- als auch auf Grundwasserkontaminationen bezieht. U.a. wird der Grund drei Meter tief abgetragen und durch Boden unterschiedler Qualität ersetzt, so die Montan Grundstücksgesellschaft (MGG).
Der Bereich nördlich des alten Brößweges (der ehemalige Parkplatz und die bebauten Flächen mit Kaue und Zechenverwaltung, aber auch der Inkubator) bleiben als Gewerbeflächen-Reserve erhalten. Die Ackerflächen an der Devesestraße werden aus dieser Reserve entlassen und bleiben langfristig erhalten.
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