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Horster Straße

Baustelle wechselt die Straßenseite

12.11.2012 | 16:32 Uhr
Baustelle wechselt die Straßenseite
Die Bauarbeiten auf der Südseite des Goldbergplatzes sollen bis zum 19. November weitestgehend abgeschlossen werden.Foto: Thomas Schmidtke

Gelsenkirchen-Buer. Die Großbaustelle Horster Straße liegt im Zeitplan - trotz der Pflasterarbeiten, die im Bereich des Goldbergplatzes ein zweites Mal ausgeführt werden mussten. Diese „frohe Botschaft“ konnte Peter Föcking, Projektleiter der Kulturmeile, der Bezirksvertretung Nord überbringen. Wenn ein strenger Winter den Männern vom Bau keinen Strich durch die Rechnung macht, könnte der neugestaltete Eingang zur buerschen Innenstadt im März/April des kommenden Jahres fertiggestellt sein. Zwischen De-la-Chevallerie-Straße und Rottmannsiepe sollen die kulturellen Schwerpunkte der Horster Straße - vom Museum über die Schauburg bis zur Kunstwiese - gestalterisch betont und die Haltestelle der Straßenbahn niveaugleich ausgestaltet werden.

Die Arbeiten am Goldbergplatz konzentrieren sich zurzeit noch auf die Südseite. „Bis zum 19. November sollen dort alle Oberflächen wiederhergestellt sein - rechtzeitig zum Beginn des Weihnachtsmarktes in Buer“, kündigte Föcking an. Ausgenommen davon bleibt der Platz vor der Volksbank. Föcking: „Den benötigen wir weiterhin als Lagerfläche für Baumaterialien.“ Föcking bat um Verständnis dafür, dass der Zeitplan für die einzelnen Bauabschnitte immer wieder den örtlichen Erfordernissen angepasst werden müsse. So habe man die Arbeiten am Gleisbett der Straßenbahn auf die ersten drei Wochen der Sommerferien konzentriert und auch Nachtschichten angesetzt, um das Ziel zu erreichen. So sei man den Betriebsabläufen der Bogestra entgegengekommen, die rechtzeitig zum Schulbeginn die Linie 301 wieder zweigleisig verkehren lassen konnte. Trotz der Großbaustelle konnten alle Veranstaltungen im Bereich Horster Straße/Goldbergplatz. „Nichts musste wegen der Bauarbeiten abgesagt werden“, so Peter Föcking.

Probleme habe es während der Herbstferien bei der Kontrolle der Pflasterarbeiten gegeben. Sie seien gestalterisch mangelhaft ausgeführt worden und alsbald reklamiert worden. Ein erhöhter Personaleinsatz habe bei der Neuverlegung dafür gesorgt, dass es zu keinen nennenswerten Verzögerungen gekommen sei. „Dadurch sind den Baupartnern, also der Stadt und der Bogestra, keine zusätzlichen Kosten entstanden“, erläuterte Föcking.

Dr. Klemens Wittebur, Chef der SPD-Bezirksfraktion, lobte die „riesige logistische Meisterleistung“ und erinnerte daran, dass die Einbahnstraßenregelung deutlich ausgeschildert sei. Und Anne Schürmann (FDP) erinnerte daran: „Wir wollten diese Baustelle.“ Deshalb könne man nicht ausschließen, dass Probleme damit entstehen könnten.

Von Wolfgang Laufs

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