Bagger rollen bald in Westerholt an

Einstimmig haben die Mitglieder des Bezirksausschusses Westerholt zwei neue Projekte in das Städte übergreifende Handlungskonzept für Westerholt, Bertlich und Gelsenkirchen-Hassel aufgenommen: die Neugestaltung der Wallanlage und des Ehrenmals im Alten Dorf sowie den Umbau der Sportanlage an der Kuhstraße. Beide Maßnahmen sind gemeinsam mit den Bürgern entwickelt worden. Insgesamt steigt die Summe, die in den nächsten Jahren in die Stadterneuerung in Westerholt und Bertlich investiert werden soll, damit auf rund 7,3 Mio. Euro. Der Eigenanteil der Stadt Herten liegt bei 1,1 Mio. Euro. Der Umbau der Sportanlage zu einer öffentlichen Freizeiteinrichtung für 3,2 Mio. Euro kann aus einem Förderprogramm des Landes für die energetische Sanierung von Gemeindeeinrichtungen bezuschusst werden.

Die Neugestaltung des Ehrenmals und der Wallanlage wird etwa 400 000 Euro kosten. Als neue Maßnahme im Handlungskonzept kann sie finanziert werden, weil zwei andere Projekte gestrichen wurden: Eine Öffnung des Schlossparks Westerholt (geplant: 250 000 Euro) für die Öffentlichkeit wird von Eigentümer Carlo Graf Westerholt nicht unterstützt. Und die Neugestaltung der Kreuzung Hertener-/Bahnhof-/Breite-/Storcksmährstraße lässt sich nicht umsetzen: Das Projekt wäre nur mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW möglich. Der aber will dort nicht investieren. Für die neue Wallanlage und den Sportplatz werden jetzt Fördergelder beantragt. Werden sie bewilligt, sollen beide Projekte ab 2016 umgesetzt werden. Bereits im Sommer können in Bertlich die Bagger anrollen: Die mit den Bürgern geplante Neugestaltung des Dorfangers kann im Sommer beginnen, die beantragten Fördergelder sind im Dezember bewilligt worden.