Ausstellung möchte politische Bildung vermitteln

Die Geschichte des Deutschen Bundestages wird in der Volksbank in Buer erzählt: Zur Eröffnung kamen Ingo Abrahams(Generalbevollmächtigter der Volksbank), Hans Lackmann vom Referat Öffentlichkeitsarbeit des Bundestags, Wolfgang Heimberg (CDU) und Oliver Wittke (CDU-MdB).
Die Geschichte des Deutschen Bundestages wird in der Volksbank in Buer erzählt: Zur Eröffnung kamen Ingo Abrahams(Generalbevollmächtigter der Volksbank), Hans Lackmann vom Referat Öffentlichkeitsarbeit des Bundestags, Wolfgang Heimberg (CDU) und Oliver Wittke (CDU-MdB).
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Schulkassen und Vereine sind in die Volksbank in Gelsenkirchen-Buer eingeladen. Auf 20 Stellwänden wird dort die Arbeit des Deutschen Bundestages von 1949 bis heute vorgestellt. Termine für Führungen können reserviert werden

„Der Bundestag ist weit weg in Berlin und die Abgeordneten schweben in anderen Sphären als die Normalbürger.“ Diesem Vorurteil wollte Gelsenkirchens CDU-MdB Oliver Wittke widersprechen, und sorgte nach eigenem Bekunden dafür, dass sich der Deutsche Bundestag in der Volksbank am Goldbergplatz präsentiert.

Auf 20 Stellwänden werden dort bis Freitag, 19. Juni, zahlreiche Informationen über den Bundestag und seine Mitglieder gezeigt. Auf zwei Computerterminals können Filme, multimediale Anwendungen und der Internetauftritt des Bundestages angeschaut werden.

Umzug von Bonn nach Berlin

Geschichte wird erläutert: von den Anfängen 1949 und dem ersten Bundeskanzler Konrad Adenauer, über den Umzug von Bonn nach Berlin bis hin zur Kanzlerin Angelika Merkel. Wahlkreise werden beschrieben. „Gelsenkirchen ist einer der kleinsten in der Republik“, verkündete Wittke. Die heimischen Abgeordneten Oliver Wittke (CDU), Joachim Poss (SPD) und Irene Mihalic (Grüne) werden vorgestellt. Dazu kommen die mannigfaltigen Aufgaben des Parlaments.

„Die Ausstellung wurde nach der Wende erarbeitet“, sagt Organisator Heinz Lackmann, der eigens aus Berlin angereist ist und die Besucher vor Ort betreuen wird. „Damals wollten wir den neuen Bundesbürgern das System näherbringen“, sagt Lackmann. Doch schnell habe man erkannt, dass auch in den alten Bundesländern Interesse an der Ausstellung besteht. Und so touren die Stellwände, die es inzwischen in zehnfacher Ausführung gibt, durch die Republik und versuchen politische Bildung zu vermitteln.