Arbeit an den Details bis Ende Juni

Ein Nutzungsmix aus Wohnen, Gewerbe, Forschung, Technologie, Bildung, Kultur, Gastronomie und Freizeit, die Beachtung der Themen Kreislaufwirtschaft und Zwischennutzung sowie der Umgang mit den Bestandsgebäuden und der Vorschlag, eigenständige Wohnquartiere zu entwickeln: Das sind die Eckpfeiler des „Labor des Wandels“, das in den kommenden Jahren auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Westerholt an der Stadtgrenze von Gelsenkirchen und Herten entstehen soll.

Der in dieser Woche gekürte Siegerentwurf des Schweizer Planungsteams Bob Gysin + Partner BGP, zu dem auch die wbp Landschaftsarchitekten GmbH Bochum gehört, soll bis etwa Ende Juni weiter ausgearbeitet werden, parallel dazu werden Gutachten zum Beispiel die Bodenbeschaffenheit untersuchen. Die Übersetzung dieses Konzepts in einen beschlussfähigen Masterplan ist Gegenstand des letzten Schrittes im Rahmen der Machbarkeitsstudie, die vom NRW-Wirtschaftsministerium mit EU-Mitteln gefördert wird. Mit dem Ergebnis wird dann die Werbung um Fördermittel beginnen, um das Konzept zu realisieren.