Aprilwetter begleitet Stadtteilfest

Auch die Fahrradwerkstatt der Bürgerstiftung Leben in Hassel stellte sich beim Stadtteilfest der Eppmannsiedlung vor.
Auch die Fahrradwerkstatt der Bürgerstiftung Leben in Hassel stellte sich beim Stadtteilfest der Eppmannsiedlung vor.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Drei Tage feierten die Bewohner der Eppmannsiedlung in Hassel ein Stadtteilfest. Die gute Laune ließen sie sich durch das Schauerwetter nicht vermiesen.

Gelsenkirchen-Hassel..  Dass der April mit dem Wetter stets ein wechselhaftes Spiel treibt, ist ein bekanntes Phänomen. Am Wochenende zeigte es sich wieder: Freitag und Sonntag sonniges Frühlingswetter, Samstag nass kalt. In der Eppmannsiedlung in Hassel führte das allerdings höchstens nur ein bisschen zu Bedauern: Beim Siedlungsfest der Deutschen Annington trotzten Helfer und Gäste dem Schauerwetter. Auf fünf Stationen verteilt reichte das Fest über die ganze Siedlung, zentraler Anlaufpunkt natürlich die Verpflegungsstation.

Dort steht Svenja Zimmermann selbst hinter dem Waffeleisen und backt für die Anwohner. Sonst ist sie die Regionalleiterin Gelsenkirchen bei der Annington. „Das Siedlungsfest ist ein kleiner Ausgleich für die Mieter unserer Häuser und den weiteren Anwohnern für die Umstände, die die Modernisierung der Straßenzüge hier in der Eppmannsiedlung nach sich zog“, sagt sie.

Hauptsächlich sucht die Annington den Kontakt zu den Mietern, zum Beispiel mit einem eigenen Stand, an dem jegliche Fragen gestellt werden können, „wir möchten aber auch, dass die Anwohner untereinander in Kontakt kommen“, so Zimmermann weiter.

Blick in den Schau-Container

So konnte an einer Station in einem Schau-Container die Umrüstung zu einer altersgerechten Badeinrichtung besichtigt werden. An einer anderen Station war die Zweiradwerkstatt der Bürgerstiftung Hassel vor Ort. Kleine Reparaturen und Beratungen rund ums Fahrrad nahmen die Männer um Stefan Lukas vor. Monika Tüller, Prokuristin im westlichen Ruhrgebiet der Annington, lobte den Einsatz ihrer Mitarbeiter in Buer, die das Stadtteilfest in Eigenregie auf die Beine stellten. „Jeder ist hier mit viel Herz bei der Sache, es ist schön, wie die Menschen zusammengebracht werden“, fasst sie zusammen. Da konnte selbst das Aprilwetter keinen Strich durch die Rechnung machen.

Rund 500 Gäste waren der Einladung der Annington gefolgt. Die Einnahmen aus dem Verkauf von Bratwurst, Pizza und Getränken von rund 350 Euro sind für evangelische Lukasgemeinde bestimmt.