Applaus in New York galt auch Chor aus Buer

Der Madrigalchor aus Buer in der New Yorker Carnegie Hall.
Der Madrigalchor aus Buer in der New Yorker Carnegie Hall.
Was wir bereits wissen
In der New Yorker Carnegie Hall wurde die Aufführung der Tangomesse „Misa A Buenos Aires“ mit Begeisterung aufgenommen. Zu den 330 Sängerinnen und Sängern zählten auch der Mitglieder des Madrigalchores aus Buer.

Gelsenkirchen-Buer/New York..  Absolute Stille schloss sich den letzten Tönen an, dann setzte tosender Beifall ein und das Publikum hielt es nicht mehr auf den Stühlen: In der New Yorker Carnegie Hall wurde die Aufführung der Tangomesse „Misa A Buenos Aires“ aus der Feder von Martin Palmeri und dirigiert von Pablo Christian di Mario mit Begeisterung aufgenommen. Zu den 330 Sängerinnen und Sängern zählten auch einige der Mitglieder des Madrigalchores der Evangelischen Trinitatis-Kirchengemeinde Buer.

Schon während der Tangomesse hatte es zweimal Szenenapplaus gegeben, berichtet Regine Rudat-Krebs über den großen Auftritt, der den Abschluss eines besonderen Kulturnachmittags in der berühmten Konzerthalle bildete. So besonders wie der Aufführungsort ist auch „Misa A Buenos Aires“. Martin Palmeri und Pablo Christian die Mario hatten nach New York jene Chöre zusammengerufen, die in der Vergangenheit das anspruchsvolle Werk schon einmal aufgeführt hatten. So befanden sich die Sängerinnen und Sänger in bester internationaler Gesellschaft.

Die anschließende zweieinhalbstündige Feier mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und verantwortlichen Leitern fand im „Providence“ in der 57. Straße in herzlicher, ausgelassener Atmosphäre statt. Autogramme zieren seitdem so manchen Notensatz. Und natürlich wurden auch zahllose Fotos geschossen von dem nicht alltäglichen Auftritt. Anschließend feierte der Madrigalchor im Hotel weiter.

Eine Metropole der Gegensätze

Natürlich wurde der Aufenthalt dazu genutzt, New York zu erkunden. Allerdings präsentierte sich die Metropole im Januar sehr leer, was den Vorteil hatte, dass es an wichtigen Ausflugszielen kaum Wartezeiten gab. Das Wetter war bis auf den verregneten Konzerttag immer ziemlich sonnig bei Werten um den Gefrierpunkt. Die Besucher aus Buer lernten Gegensätze kennen, die dort stets gegenwärtig sind: Hochhausschluchten und Centralpark, Bauruinen und Glaspaläste sowie Menschen aller Armuts- und Gehaltsklassen. „Ein faszinierender Cocktail, der sich immerzu neu erfindet und seine Besucher begeistert“, so Regine Rudat-Krebs.