Apollo zeigt umstrittene Film-Satire

Ihre geplante Veröffentlichung löste in Amerika eine politische Kontroverse und Anschlagsdrohungen auf US-Kinos aus – trotzdem ist es für die Verantwortlichen des Apollo-Kinocenters keine Frage, die Filmkomödie „The Interview“ am Standort Berger Feld zu zeigen. Am Donnerstag, 5. Februar, ist Kinostart.

„Wir gehen da ganz ideologiefrei ran. Natürlich kann man darüber streiten, ob es zulässig ist, einen lebenden Despoten wie den nordkoreanischen Staatschef Kim Jong-un auf diese Weise zu karikieren. Aber dafür muss man doch vorher den Film erst einmal gesehen haben. Für uns hat die Veröffentlichung auch etwas mit Meinungsfreiheit zu tun“, betont auf WAZ-Anfrage Stephan Zabka, Sprecher des Apollo-Kinocenters mit den zwei Standorten Apollo an der Adenauerallee und Schauburg an der Horster Straße.

Angst vor Anschlägen haben die Kinobetreiber nicht. „In Deutschland kann ich mir das nicht vorstellen. Bei Islam-Verunglimpfungen wären wir deutlich vorsichtiger“, meinte er. Gesehen hat Zabka den Film selbst noch nicht. „Das ist angesichts der Fülle neuer Filme nicht immer möglich. Aber ich bin schon gespannt darauf!“ Zunächst geht Zabka von einer Laufzeit von drei Wochen aus.

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