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Kindertageseinrichtung

Anbau der Kita Niefeldstraße in Gelsenkirchen-Buer wird endlich fertig

03.02.2011 | 07:03 Uhr
Anbau der Kita Niefeldstraße in Gelsenkirchen-Buer wird endlich fertig
Architektonisches Kontrastprogramm: Der Anbau an das 99-jährige Gebäude der Kita Niefeldstraße soll im Mai eröffnet werden. Foto: Thomas Schmidtke

Gelsenkirchen-Buer. Bohrschmaschine, Akkuschrauber, Säge: Für kleine Jungs gibt’s nichts Spannenderes. Die Kinder der städtischen Tageseinrichtung Niefeldstraße können sie derzeit noch aus nächster Nähe im Einsatz beobachten - die Arbeiten am Erweiterungsbau stehen kurz vor dem Abschluss. Spätestens ab Mai haben die Mädchen und Jungen mehr als doppelt so viel Platz wie zuvor.

„Im Moment laufen die letzten Tischler-, Maler-, Boden- und Elektroarbeiten“, erläutert Werner Ebel, Abteilungsleiter Technisches Management von der Kommunalen Gebäudewirtschaft der Stadt. Eigentlich sollte der 570 qm große Anbau an das 480 qm große Alt-Gebäude Ende 2010 in Betrieb gehen, aber Lieferprobleme und ein Wechsel in der externen Bauleitung verzögerten die Fertigstellung um drei, vier Monate, so Ebel.

Ende der Bauarbeiten wird ungeduldig erwartet

Entsprechend groß ist die Ungeduld bei den zehn pädagogischen Fachkräften unter der Leitung von Annette Fischer und den 95 betreuten Mädchen und Jungen zwischen zehn Monaten und sechs Jahren: Zwei neue Gruppenräume mit Wickelräumen, einer neuen Küche und einem Ruheraum mit Schaukelmöglichkeit sind in dem Anbau entstanden, dessen moderne Architektur im Kontrast steht zum 99 Jahre alten Gebäude.

„Nach der Eröffnung wird es einen zentralen Haupteingang mit viel Platz für den Empfang der Kinder und Eltern geben. Außerdem müssen wir nicht mehr über die Treppe ins Obergeschoss laufen, um dort in Kleingruppen zu frühstücken“, so Annette Fischer.

Zahl der Kinder verdoppelte sich

Nötig geworden war der 1,3 Mio Euro teure Anbau, weil die Stadt den benachbarten katholischen Kindergarten St. Raphael an der Sydowstraße nach dessen Aus übernommen hatte, um den gesetzlichen Anspruch auf einen Kindergartenplatz für Über-Dreijährige sicherzustellen. Damit hatte sich die Zahl der zu betreuenden Kinder zum August 2009 verdoppelt; je zwei Gruppen wurden an der Niefeld- und an der Sydowstraße untergebracht. „Die Gemeinde St. Urbanus hat uns das Kindergartengebäude nicht auf Dauer vermietet, weil sie es später selbst nutzen will“, erklärte Alfons Wissmann, Leiter des Referats Kinder/Jugend und Betriebsleiter von GeKita, Träger städtischer Kindertageseinrichtungen.

Zudem habe die Stadt in dem Erweiterungsbau eine Möglichkeit gesehen, die Zahl der Kita-Plätze für Unter-Dreijährige zu steigern. An der Niefeldstraße erhöhte sich die Zahl der Plätze für Unter-Dreijährige von sechs im August 2009 auf 22 für Unter-Drei- und Unter-Zweijährige im August 2010.

Christiane Rautenberg



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