65 Jahre Eheleben sind Rosemarie und Kurt Walter Klein noch nicht genug

Genießen immer noch jede Minute miteinander: Rosemarie und Kurt Walter Klein aus Horst.
Genießen immer noch jede Minute miteinander: Rosemarie und Kurt Walter Klein aus Horst.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Für Andere war’s ein gewöhnlicher Tanzabend 1948, für Rosemarie Klein hingegen war es jener Tag, der ihr Leben verändern sollte: Sie lernte ihren späteren Mann Kurt Walter kennen – Liebe auf den ersten Blick. Heute feiern die Horster ihre Eiserne Hochzeit.

Gelsenkirchen-Horst..  Für Andere war’s nur ein gewöhnlicher Tanzabend im Nachkriegsjahr 1948, für Rosemarie Klein hingegen, damals 17 Jahre jung, war es jener Tag, der ihr Leben für immer verändern sollte: Sie lernte ihren späteren Mann Kurt Walter kennen – es war Liebe auf den ersten Blick, für beide. Heute feiern die Horster ihre Eiserne Hochzeit.

„Ich konnte meine Augen einfach nicht mehr von ihm lassen, und er auch nicht von mir“, erinnert sich Rosemarie Klein geb. Striecker (84) gut an die erste Begegnung mit dem gelernten Maurer. Es war der Zweite Weltkrieg, der die junge Hausangestellte aus Gelsenkirchen-Bismarck in ein Behelfsheim im Lipper Land verschlagen hatte, wo sie dann ihren Kurt Walter traf und zwei Jahre später, am 6. Juli 1950, heiratete. Weil es für ihn schwierig war, in der ländlichen Region eine Anstellung zu finden, zog er mit seiner Frau ins boomende Ruhrgebiet – nach Schalke.

Inniges Verhältnis

„1957 sind wir dann in Horst gelandet, wo wir eine Neubauwohnung an der Schmalhorststraße bezogen“, berichtet ihr Sohn Kurt, der 1954 geboren wurde. Sein Bruder Uwe kam 1958 zur Welt. Während der Vater für den Lebensunterhalt sorgte, kümmerte sich die Mutter um die Kinder und freute sich riesig, als die Familie 1971 in ein eigenes Haus im Horster Süden umziehen konnte.

Das „innige Verhältnis“ zwischen den Eltern, so Kurt Klein, es habe auch heute noch Bestand. „Sie bilden eine starke Gemeinschaft und sind bereit, die Stärken und Schwächen des Anderen zu akzeptieren.“ Das kann Vater Klein (86) nur bestätigen: „Wir haben immer zusammengehalten.“ So ist es kein Wunder, dass Rosemarie Klein, längst Oma einer Enkelin, ihren Kurt immer mal wieder ermahnt, sich bei der Gartenarbeit nicht zu sehr zu verausgaben. „Ich hoffe doch, der liebe Gott lässt uns noch ein bisschen gemeinsam auf der Erde...“