49 neue Parkplätze für Neubaugebiet am Schloss Horst

Im Horster Neubaugebiet nördlich der Straße Am Bowengarten gibt’s zu wenig Parkplätze. Eine große Gemeinschafts-Stellplatzanlage soll nun Abhilfe schaffen.
Im Horster Neubaugebiet nördlich der Straße Am Bowengarten gibt’s zu wenig Parkplätze. Eine große Gemeinschafts-Stellplatzanlage soll nun Abhilfe schaffen.
Foto: www.blossey.eu
Was wir bereits wissen
Die Bewohner des Neubaugebiets Stadtquartier am Schloss Horst sollen 49 neue Parkplätze bekommen. Einen entsprechenden Beschluss verabschiedete jetzt die Bezirksvertretung West – allerdings mit einem Änderungswunsch in Sachen Standort.

Gelsenkirchen-Horst..  Mit einem „Ja, aber“ gab die Bezirksvertretung West jetzt grünes Licht für eine neue Stellplatzanlage im Stadtquartier am Schloss Horst: Mehrheitlich stimmte sie der Vorlage zu, den Bebauungsplan in den Teilbereichen „westliches Mischgebiet am Waagehaus“ und „Straßenverkehrs- sowie Grünfläche nördlich der Kleingartenanlage Horst-Emscher“ zu ändern.

Allerdings bat das Gremium die Verwaltung zu prüfen, ob das Areal an der Zufahrt von der Straße An der Rennbahn nicht geeigneter ist als die von ihr vorgesehene Fläche westlich des Friedhofs Horst-Süd.

Parkanlage wird Stellplatzfläche

49 neue Stellplätze auf einer Gemeinschaftsanlage plant die GGW, um die Parkraumnot in dem Neubaugebiet zu lindern; acht davon sollen für weitere Bauvorhaben vorgehalten werden. Bislang konnten die Bauherren Vivawest und GGW von den eigentlich notwendigen 65 Stellplätzen nur 24 nördlich der Straße Am Bowengarten nachweisen.

Weil das für die Parkanlage geplante, 1750 Quadratmeter große Areal bislang als öffentliche Grünfläche ausgewiesen ist, muss der Bebauungsplan geändert werden, Flächentausch inklusive: Im Gegenzug soll ein 1800 Quadratmeter großes Gebiet westlich des einstigen Waagehauses der Parkanlage zugeschlagen werden, ebenso die derzeitige Fuß- und Radwegeverbindung Am Südfriedhof nördlich der Kleingartenanlage Horst-Emscher (740 Quadratmeter).

Mehrheit stimmt Plan zu

„Grundsätzlich stimmen wir der Schaffung neuer Stellflächen zu, aber der geplante Standort liegt zu nah an der geplanten zweiten Seniorenwohnanlage am Friedhof. Deshalb haben wir den alten Stellplatz der einstigen Galopprennbahn angeregt, der viel zentraler für die Wohneinheiten ist“, begründete SPD-Fraktionsvorsitzender Udo Gerlach den Auftrag, dies als Alternative zu prüfen.

„Wenn sachliche Argumente gegen unseren Vorschlag sprechen sollten, bleibt es bei dem von der Stadt geplanten Standort.“ Ohnehin stehe noch ein Lärmimmissions-Gutachten für den bisher vorgesehenen Platz aus. Die CDU konnte sich für beide Standorte erwärmen. „Wir sehen letztlich aber keine Knackpunkte bei dem Vorschlag der Stadt.“ Das letzte Wort hat am 19. Februar der Rat.