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Schulen sollen noch besser werden

06.10.2011 | 20:04 Uhr
Schulen sollen noch besser werden

Fröndenberg.Die Fröndenberger Schulen sollen noch besser werden. Weg von reinen Schüler- und Quadratmeterzahlen – hin zu einer zukunftsorientierten Schulentwicklungsplanung.

Auf diesem Weg wird die Fröndenberger Schullandschaft von der Unternehmensberatung Dyrda & Partner aus Meerbusch begleitet. „Es gibt einen Zusammenhang zwischen der Attraktivität des Standorts und der Qualität von Bildung“, sagt Klaus Dyrda, Inhaber der Unternehmensberatung. Die Wahl des Wohnorts richte sich bei jungen Familien auch danach, wie gut die Schulen seien. Dyrda will dabei helfen, die Fröndenberger Schulen so aufzustellen, dass sie im Wettbewerb mit Nachbarstädten bestehen können. „Dabei ist Eile geboten, weil sich gerade viele Kommunen um neue Schulformen bewerben“, stellte Dyrda gestern Abend im Bildungsausschuss fest. Die Ruhrstadt dagegen steht vor der Herausforderung, die bestehende Gesamtschule auch in Zeiten sinkender Schülerzahlen und wachsender Konkurrenz zu sichern. In Menden ist zum Schuljahr 2012/13 nicht nur eine Gesamtschule, sondern auch eine Sekundarschule im Gespräch.

Daher komme es, so Dyrda, für die Fröndenberger Schulen entscheidend darauf an, ihre Qualität weiter zu steigern. Es gehe darum, den Übergang zur weiterführenden Schule ohne Brüche in den Biographien der Kinder zu gestalten. „Auch wenn Lehrer oder Örtlichkeiten wechseln, muss der Lernprozess weitergehen“, mahnt Dyrda. Entscheidend sei weiterhin, den Ganztag weiter auszubauen und Selbstlernprozesse zu fördern. „Denn darin liegt die Grundlage für lebenslanges Lernen.“ Dyrda will in Zusammenarbeit mit den Schulen ein Qualitätsmanagement einführen. Durch Schüler-, Eltern- und Lehrerbefragungen soll ermittelt werden, wie gut die Bildungs- und Erziehungsziele erfüllt werden. Komme am Ende ein tolles Ergebnis dabei heraus, sei Fröndenberg auch für Lehrkräfte eine gute Adresse. „Dann kommen gute Lehrer gern hierher.“

In einem Workshop am kommenden Mittwoch, 12. Oktober, treffen sich erstmals alle Beteiligten, um den Fahrplan für die dreijährige Arbeit am Bildungsstandort Fröndenberg festzulegen.

Birgit Kalle

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