Schulbusunfall mit mehreren Verletzten in Fröndenberg

Zu einem Schulbusunfall mit mehreren Verletzten kam es auf dem Querweg in Fröndenberg.
Zu einem Schulbusunfall mit mehreren Verletzten kam es auf dem Querweg in Fröndenberg.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Bei einem Unfall mit einem Schulbus wurden in Fröndenberg Kinder verletzt. Der Busfahrer und der Fahrer des beteiligten Pkw verletzten sich schwer.

Fröndenberg.. Zu einem Schulbusunfall mit mehreren Verletzten kam es kurz vor 14 Uhr auf dem Querweg in Fröndenberg. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei löstenangesichts des Unfalls die Alarmstufe "Massenanfall von Verletzen" (MANV) aus.

Vierzehn Kinder und Jugendliche sitzen im Bus

Ersten Ermittlungen zur Folge war der 59-jährige Fahrer eines Mercedes-Kombi auf der Ostbürener Straße in Richtung Hohenheide unterwegs. Am Ortsausgang kam ihm ein mit vierzehn Kindern und Jugendlichen zwischen zehn und zwanzig Jahren besetzter Schulbus entgegen.

An der Steigung zum Querweg verlor der Fahrer aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Mercedes. Er geriet auf die Gegenfahrbahn. Der 44-jährige Busfahrer konnte nicht mehr ausweichen.

Mercedes in den Straßengraben geschleudert

Die Wucht der Kollision war so groß, dass der Mercedes in den einen Straßengraben geschleudert wurde und der Bus in die Böschung auf der anderen Fahrbahnhälfte. Die Kinder und Jugendlichen wurden in einem herbeigeholten und beheizten Ersatzbus betreut. Alle Kinder wurden zum Durchchecken in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Unter den Verletzten sind nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr sechs Schüler der Gesamtschule Fröndenberg, die offenbar mit leichten Verletzungen davonkamen, sowie die Fahrer des Busses und des beteiligen Mercedes. "Das hätte auch schlimmer ausgehen können", resümierte Polizei-Pressesprecher Ralf Hammerl.

Notfallseelsorger für besorgte Eltern

Für die besorgten Familien der Schüler richtete die Feuerwehr im Gerätehaus Hohenheide eine Anlaufstelle ein. Dort stand den besorgten Eltern auch ein Notfallseelsorger zur Seite.

Die Unfallstelle wurde mehrere Stunden gesperrt. Auf einer Strecke von mehreren hundert Metern streute die Feuerwehr ausgelaufenen Treibstoff und Öl ab.