Schützenverein hat Antwort aus Menden
20.06.2007 | 09:00 Uhr 2007-06-20T09:00:07+0200Fröndenberg/Menden. (CT) Der seit Mai schwelende Konflikt zwischen dem Schützenverein Hohenheide und der Stadt Menden wurde nun beigelegt.
Die Schützen ärgerten sich darüber, dass sie in Menden nicht für ihren "Tanz in den Mai" werben durften - unsere Zeitung berichtete. Die Antwort aus der zuständigen Mendener Behörde lautete damals: Vereine dürften generell nicht in Menden werben. Eine Genehmigung für eine Plakatwerbung der Schützen wurde abgelehnt.
Der 1. Geschäftsführer der Schützen, Ralf Feller, konnte es nicht glauben und bat um Hilfe beim Rat und Bürgermeister Krause. Solch eine Antwort sei unverständlich. Die Schützen hatten Erklärungsbedarf.
Eine Stellungnahme der Stadt Menden kam gestern. "Tatsächlich dürfen Vereine bei uns nicht werben, damit eine Flut von Plakaten verhindert wird", erklärt Manfred Bardtke von der Stadt Menden. Dieses Verbot geht zurück auf einen Beschluss des Verwaltungsvorstandes vor zirka zwölf Jahren.
Sogar Mendener Vereine dürften nicht in der eigenen Stadt werben, außer die Veranstaltung habe regionalen Charakter und ziehe Besucher aus anderen Städten an. Für die Fröndenberger Fliegenkirmes, das Stadtfest oder den Bauernmarkt könnten definitiv in Menden Plakate aufgehängt werden, erklärt Bardtke. "Wir wollten nicht die Schützen ärgern" - es gelten halt Regeln.
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