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Satchmo: Kommt es doch noch zu einer Einigung?

12.07.2011 | 13:40 Uhr
Satchmo: Kommt es doch noch zu einer Einigung?
Der ADFC solidarisiert sich mit Elisa Pitney und sammelte in den vergangenen Tagen mehr als 200 Unterschriften. Foto: Dominik Pieper

Fröndenberg.(piep) In den Streit zwischen Elisa Pitney und der AWO bezüglich des Cafés Satchmo und Radstation kommt offenbar Bewegung. Am Samstag dieser Woche soll es offenbar zu einem Gespräch zwischen beiden Seiten kommen. Das hat Elisa Pitney gestern Abend angekündigt.

Die AWO habe ihr ein Gespräch angeboten, sagte Pitney. Dieses Gespräch hätte eigentlich schon am vergangenen Morgen stattfinden sollen, war jedoch aufgrund kurzfristiger Terminkollisionen nicht möglich. Denn wenn Elisa Pitney das Gespräch mit AWO-Geschäftsführer Peter Resler führt, dann nur mit juristischem Beistand. Denn die Intention der Geschäftsfrau ist klar: „Ich halte an meinen Forderungen fest“ – sprich: Elisa Pitney besteht auf einem festen und fairen Arbeitsvertrag, damit das Café und die Radstation sowie das Hotel wieder aufleben können.

Sollte das Gespräch am Wochenende das gewünschte Ergebnis bringen, „dann mache ich Montag wieder auf“, kündigte Pitney an. Ein Gespräch unter vier Augen zwischen ihr und Peter Resler wolle sie aktuell nicht führen.

Allerdings scheint das Klima auf beiden Seiten doch arg vergiftet zu sein. Pitney wirft der AWO nach wie vor Wortbruch vor und beharrt auf der Festanstellung. Dem Vernehmen nach hätten sich in die Diskussion nun auch höhere Stellen von Stadt, Kreis und AWO eingeschaltet, um zu vermitteln.

Inwieweit Elisa Pitney juristisch im Falle einer Klage Recht bekommt, bleibt indes abzuwarten. Arbeitsrechtler hätten das Verhalten der AWO als sittenwidrig bezeichnet, sagte unterdessen Franz-Josef Knur als Vorsitzender des ADFC in Fröndenberg (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub). Wie viele andere Vereine und Nutzer des Cafés hat sich auch der ADFC mit Elisa Pitney solidarisiert. In den vergangenen Tagen sammelte der Verein mehr als 200 Unterschriften, die nun auf den Schreibtisch der AWO flattern sollen.

Die Situation der geschlossenen Station und des ebenfalls geschlossenen Hotels zieht unterdessen auch den Unmut vieler fremder Radler auf sich. Gerade Radler, die im Vorfeld gebucht hatten, stehen nun vor verschlossenen Türen.

Dominik Pieper

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Kommentare
12.07.2011
14:22
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von barbarylane | #1

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