Keine Azubis: SPD kritisiert Sparvorschlag der Kämmerei
16.12.2009 | 11:51 Uhr 2009-12-16T11:51:00+0100Fröndenberg. Die SPD kritisiert den Vorschlag der Stadtkämmerei, im nächsten Jahr keine Auszubildenden bei der Stadtverwaltung einzustellen. Monika Kostorz: „Wir müssen den jungen Menschen dieser Stadt auch in beruflicher Hinsicht Zukunftsperspektiven bieten.“
„Die Rathausverwaltung hat hier eine Vorbildfunktion für Industrie Handwerk und Gewerbebetriebe in Fröndenberg und darf sich nicht aus der Verantwortung stehlen”, so Monika Kostorz. Dabei verwies sie auf eine schon vormals von der SPD geforderte Ausbildung nach dem „Soester Modell”. Diese 3-jährige Doppelausbildung umfasst sowohl Bürokommunikation als auch eine Verwaltungsausbildung und gibt den Absolventen auch eine Perspektive im allgemeinen Berufsleben.
Kämmerer Jürgen Focke hatte argumentiert, nach einer Verwaltungsausbildung hätten junge Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt kaum Chancen. Und die Fröndenberger Stadtverwaltung müsse in Zukunft Stellen einsparen. Sie biete daher für die eigenen Azubis keine Perspektive.
19:07
Was für einen Sinn macht es, jungen Leuten eine Spezialausbildung angedeihen zu lassen und sie anschließend nicht zu übernehmen? Und andere Kommunen stehen genauso unter Sparzwang und werden sich hüten, weiteres Personal einzukaufen.