Jeder Vierte fuhr viel zu schnell
13.02.2008 | 22:20 Uhr 2008-02-13T22:20:07+0100Fröndenberg. (CT) Auf der Alleestraße wurde in den vergangenen Tagen "scharf geschossen". Die Radaranlage im Geschwindigkeitsmesswagen blitzte am Montag so einige Autofahrer - umgerechnet nahezu jeden vierten.
Von 499 Fahrzeugen, die binnen drei Stunden in Richtung Westick fuhren, wurden alleine bei 110 Fahrzeugen Verstöße gemessen. Sie fuhren allesamt zu schnell. Vorgeschrieben sind 30 Kilometer pro Stunde. Spitzenreiter war ein Fahrer, der mit 57 "Sachen" in die Radarfalle tappte. In Richtung Stadtmitte fuhren am vergangenen Montag in der Zeit von 9.30 und 12.45 Uhr 634 Fahrzeuge. 149 wurden geblitzt. Das sind über 23 Prozent, die auf der Alleestraße zu schnell unterwegs waren. "Eine beeindruckende Zahl, aber im negativen Sinne", kommentiert Fachbereichsleiter Straßenverkehr vom Kreis Unna Günther Sparbrod.
Es war nicht das erste Mal, dass das Straßenverkehrsamt an dieser Stelle genau hinschaute. Eine besorgte Mutter hatte den Stein ins Rollen gebracht, weil der Schulweg ihrer Meinung nach zu gefährlich ist. Sie war nicht die einzige, die sich über die "gefährliche Stelle" an der Alleestraße beschwerte (wir berichteten). Dort, wo die Querungshilfe ist, treffen Hirschberg und die Ausfahrt des Edekamarktes auf der vielbefahrenen Alleestraße zusammen. Zu viel auf das ein Kind auf einmal achten muss.
Der Kreis handelte sofort und stellte 30er-Schilder auf, setzte verstärkt den Messwagen ein. Die Stadt sorgte für einen neuen Anstrich der Verkehrsinsel. Die Politik fordert nun einen Zebrastreifen an dieser Stelle, dieser Antrag wird nun von Seiten des Kreises geprüft. In den nächsten Tagen gibt es einen Ortstermin mit dem Straßenbetrieb.NRW, der Stadt und dem Kreis. Dann soll entschieden werden, wie die Stelle entschärft werden kann.
0mitdiskutieren