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Fröndenberg

Einwohnerzahl geht weiter zurück

30.12.2009 | 15:33 Uhr

Fröndenberg. Die neueste Berechnung des Statistischen Landesamts bestätigt die düstere Prognose, dass Fröndenberg stark an Einwohnern verliert. Vom 31. Dezember 2008 zum 30. Juni 2009 ist die Ruhrstadt von 22 266 auf 22 202 Einwohner geschrumpft.

Damit setzt sich der kontinuierliche Bevölkerungsrückgang weiter fort. Zum Vergleich: Im Jahr 2000 lag die Einwohnerzahl Fröndenbergs noch bei 22 995. Für den Zeitraum bis 2030 ist ein Rückgang um 20 Prozent prognostiziert.

Mit dem Rückgang liegt Fröndenberg im Landestrend. Das bevölkerungsreichste Bundesland hatte Ende Juni mit 17 893 212 Einwohnern 39 852 weniger als zu Jahresbeginn. Der Rückgang resultierte überwiegend aus der negativen Bilanz (-30 512) bei der natürlichen Bevölkerungsbewegung. Das heißt, dass die Zahl der Sterbefälle (97 571) im ersten Halbjahr 2009 höher als die Zahl der Geborenen (67 059) war. Außerdem zogen 9 257 Menschen weniger nach NRW als das Land verließen.

Nach den Ergebnissen der letzten „Vorausberechnung der Bevölkerung in den kreisfreien Städten und Kreisen Nordrhein-Westfalens 2008 bis 2030/2050” wird sich der Rückgang der Einwohnerzahlen in NRW in den nächsten 40 Jahren weiter fortsetzen.

Am stärksten verringerte sich die Einwohnerzahl in den Regierungsbezirken Arnsberg und Düsseldorf.

Birgit Helmers

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Kommentare
17.02.2010
14:45
Einwohnerzahl geht weiter zurück
von deralleshasser | #3

Das bleibt ja auch nicht aus, wenn einem in Duisburg alles genommen wird und man trotzdem mehr bezahlen muss.

31.12.2009
11:53
Einwohnerzahl geht weiter zurück
von maverick61 | #2

Na klar, weil diese Personen ja zum Mond ziehen. Der Umweltverbrauch und das Klima werden sich wohl kaum ändern nur weil die Menschen wegziehen. Genau das war aber der Hauptgrund des Rückgangs negativen Bilanz (-30 512) bei der natürlichen Bevölkerungsbewegung.

31.12.2009
10:22
Einwohnerzahl geht weiter zurück
von vantast | #1

Das ist ein gutes Zeichen, weiter so! Jeder Einwohner weniger bedeutet eine wesentliche Verringerung des Umweltverbrauchs und eine kleinere Schädigung des Klimas, besonders wenn es Autofahrer sind (etwa 50% des Feinstaubes).

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