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Erhard Wagner

„Dritter Mann“ verlässt Sparkasse Fröndenberg

27.06.2012 | 17:19 Uhr
„Dritter Mann“ verlässt Sparkasse Fröndenberg
Erhard Wagner (Mitte) wurde gestern von Detlev Menges und Petra Otte (Vorstand), Michael Füchtey und Stephan Szidat (Kreditabteilung) verabschiedet.

Fröndenberg. „Ich habe immer gerne gearbeitet“, sagt Erhard Wagner. Doch nach 43 Jahren ist Schluss. Der 59-jährige Sparkassenbetriebswirt wechselt in die Ruhephase der Altersteilzeit. „Und darauf freue ich mich jetzt auch.“

Der gebürtige Fröndenberger war seit 1974 in der Kreditabteilung tätig, seit Ende 1995 bis 2008 als ihr Abteilungsleiter und seit 1997 parallel als Verhinderungsvertreter des Vorstandes. Der „dritte Mann“ geht. Die Nachfolge-Regelung ist interessant: Schon vor vier Jahren tauschten Wagners Stellvertreter als Leiter der Kreditabteilung, Michael Füchtey (47), und Wagner die Positionen: Wagner trat freiwillig ins zweite Glied.

Ein Wechsel, den auch rückblickend alle Beteiligten für richtig erachten. „Eine gute Nachfolgeplanung ist das, was wir bei unseren Kunden immer ansprechen“, ordnet Vorstandsvorsitzende Petra Otte ein. „Und wir haben das hier ganz wunderbar geschafft.“ Vier Jahre hatte Füchtey noch den erfahrenen Kollegen im Hintergrund. Einen Kollegen, der im Haus als „immer gut gelaunt, immer mit einem offenen Wort“ (Vorstand Detlev Menges) sehr geschätzt wurde. Sein Bauchgefühl zählte im Kreditgeschäft, seine Verlässlichkeit und seine klaren Aussagen auch.

In einer Feierstunde dankten Vorstandsvorsitzende Petra Otte und Vorstandsmitglied Detlev Menges Wagner für die jahrelange vertrauensvolle Zusammenarbeit. Nun hat Wagner mehr Zeit für Reisen, Haus, Garten und vor allem für seine Familie. Er ist verheiratet und hat eine Tochter. Die Sparkasse war übrigens nicht nur für das berufliche Glück verantwortlich, sondern auch für das private: Seine Frau Dolfa Schneider lernte er hier kennen, sie arbeitet auch bei der Sparkasse.

Birgit Kalle

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