Andreas Brinkmann (FDP): L 673n ist keine Hängepartie
15.02.2010 | 11:16 Uhr 2010-02-15T11:16:00+0100
"Wir haben keine Hängepartie bei der L673n, sondern eine eindeutige Beschlusslage und ein genehmigtes Planfeststellungsverfahren", schreibt FDP-Fraktionsvorsitzender Andreas Brinkmann in einem offenen Brief an Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Rebbe. Der Brief im Wortlaut.
wie der Berichterstattung aus den örtlichen Medien zu entnehmen war, haben nun auch Sie sich dem irreführenden und unrichtigen SPD-Sprachgebrauch von der „Hängepartie bei der L 673n“ zu eigen gemacht!
Dies ist ausgesprochen bedauerlich, weil wir vom Bürgermeister dieser Stadt erwarten, dass er über die Fakten – insbesondere was die Beschlusslage des Rates dieser Stadt angeht – besser informiert ist und diese auch entsprechend umsetzt.
Wir haben keine Hängepartie bei der L673n, sondern eine eindeutige Beschlusslage und ein genehmigtes Planfeststellungsverfahren!
Die guten Gründe für den Bau der L 673n können Sie den Unterlagen der unabhängigen Stadtplaner von „Post und Welters“ (Stand 01.06.2006) entnehmen, wurden Ihnen aber auch beim letzten Wirtschaftsgespräch mit der IHK deutlich gemacht.
Gemeinsam mit der SPD wollen Sie der Öffentlichkeit offenbar vormachen, hier bestünde noch Regelungsbedarf. Vor dem Hintergrund eines fehlenden Alternativkonzeptes (die Privatidee des Herrn Lütkefent werden Sie nicht ernsthaft so bezeichnen) und den weitreichenden Auswirkungen eines Planungsstopps für unsere Stadt ist das mehr als abenteuerlich.
Nutzen Sie Ihre kostbare Zeit bitte nicht für SPD-Wahlkampfbesuche beim Minister, sondern führen Sie besser Gespräche mit unseren Vertragspartnern des Tunnelbaues, denn der ist schädlich für Fröndenberg und den wollen wir alle nicht!
08:05
Wahlkampf ist angesagt! Die Nerven scheinen bei der FDP wohl blank zuliegen! Andreas Brinkmann weiß doch ganz genau, hier wird nur die Halbwahrheit als Grund vorgeschoben! Wo war er denn beim Ministergespräch? Wenn er persönlich verhindert war, warum hat er bei dieser Wichtigkeit keinen Vertreter geschickt? Die CDU konnte es doch auch! Und wo war der Vertreter der GRÜNEN? Ist die Sache so unwichtig? Waren es nicht gerade die GRÜNEN den Strassenausbau in östlicher Richtung noch verhindert hatten? Und heute setzt man sich für den Strassenaus- oder Neubau vehement ein? Also, warum erst eine Sache Boykotieren, dann beleidigt sein und anschließend den mündigen Bürger FALSCH informieren? Übrigens, die FWG war vertreten durch Herrn Büscher! Er war jedenfalls auf dem Foto! Es ist angebracht, hier den Ball flach zu halten und zur Sachlichkeit zurückkehren? Oder hat dies etwa etwas mit den allgemeinen Umfragewerten der FDP zu tun?