Zuviel Wind: Stadt bietet nun Hilfe an

Die Stadtverwaltung hat auf die zunehmende Kritik zur neuen „Wind-Verordnung“ bei Veranstaltungen auf Plätzen und Straßen reagiert und bietet den Veranstaltern nun ihre Hilfe an. In der Anordnung hatte die Stadt von den Veranstaltern gefordert, spätestens zwei Stunden vor Beginn eines Festes die Windverhältnisse vor Ort beim Wetteramt abzufragen, und ab Windstärke 6 die Veranstaltung abzusagen, da bei umstehenden Bäumen nach wie vor die Gefahr eines plötzlichen Astbruchs bestehe (wir berichteten). Auch ein Jahr nach Sturm Ela entspreche der Zustand vieler Bäume „noch nicht dem für Veranstaltungen notwendigen Sicherheitsstandard“. Laut Stadt sollten Veranstalter in diesem Jahr „so früh wie möglich“ bei der Koordinierungsstelle für Veranstaltungen der Stadt ihr Fest melden und ihre Planungen dort bekannt geben: „So hat die Stadt die Möglichkeit, eine Prüfung der Bäume vorzunehmen und, wenn nötig, Sicherungsmaßnahmen zu veranlassen“, heißt es in der Mitteilung. Die Verwaltung stehe den Veranstaltern beratend zur Verfügung: „Werden im Vorfeld die Veranstaltungsbereiche untersucht und bearbeitet, können Festivitäten planmäßig durchgeführt werden.“ Veranstalter und Vereine werden gebeten, sich unter 88-39 021 zu melden.