Zustimmung für das „Sozialrathaus“

Die Initiative von SPD und CDU, anstelle des Hauptbades ein „Soziales Rathaus“ aus Sozial-, Jugend-, Wohngeld- und Versorgungsamt sowie Jobcenter zu errichten, stößt bei der FDP auf Zustimmung. Sie bekräftigt ihre Forderung, den Bereich über die Bernestraße hinaus miteinzuziehen.

Die FDP-Fraktion erinnert daran, dass sie sich bereits in der Vergangenheit für die Überplanung des Quartiers stark gemacht. Darüber hinaus bedeute eine Entwicklung des „Steeler Tores“ auch, den Bereich rund um die alte Volkshochschule einzubinden. „Es darf nicht zu Stückwerk kommen“, sagt Fraktionschef Hans-Peter Schöneweiß.

Karlheinz Endruschat, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, verspricht sich mehr Bürgerfreundlichkeit von einer Ämter-Bündelung. „Häufig müssen Bürger in mehreren Ämtern vorsprechen, um alle Formulare beisammen zu haben, wenn sie einen Antrag stellen wollen. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, benötigt dann viel Zeit.“ SPD-Ratsherr Frank Müller fügt hinzu, dass auch die Verwaltung von kurzen Wegen profitiere. „Ein soziales Rathaus wäre der ideale Standort für die geplante Jugendberufsagentur.“