Das aktuelle Wetter Essen 14°C
Essen

Zum Abschied kamen drei Polizeipräsidenten Abschied

14.03.2008 | 19:37 Uhr

Der stellvertretende Polizeichef Bernward Oelbe geht in den Ruhestand

Nicht ganz leicht fiel es dem Vize -Chef der Essener Polizei Bernward Oelbe, seine Abschiedrede vor etwa 200 Mitarbeitern des Präsidiums zu halten. Ein bisschen Wehmut zeigte er. Denn am 31. März ist Schluss. Der 58-Jährige verlässt die Behörde und geht in den "einstweiligen Ruhestand".

Polizeipräsidentin Stephania Fischer-Weinsziehr würdigte in ihrer Laudatio die 15-jährige Arbeit des sehr beliebten Verwaltungschefs. Das Blasorchester des Polizeisportvereins bot mit dem Streichquartett "Ars musica" den würdigen Rahmen. Besonders erfreut war der Leitende Regierungsdirektor über den Besuch der beiden ehemaligen Essener Polizeipräsidenten Herbert Schenkelberg und Michael Dybowski.

Bernward Oelbe machte 1969 in Hildesheim sein Abitur. Danach ging er zwei Jahre zur Bundeswehr und studierte anschließend in Göttingen Jura. 1977 machte er sein 1. Staatsexamen und 1980 folgte das 2. Staatsexamen. Er arbeitete als Rechtsanwalt und war als amtlich bestellter Notarvertreter tätig. Seine Verwaltungslaufbahn begann er bei der Bezirksregierung Arnsberg. Mit der Polizei kam Oelbe als Dezernent bei der Direktion der Bereitschaftspolizei in Selm - Bork zum ersten Mal in Berührung. Von dort wechselte er nach Düsseldorf und wurde stellvertretender Leiter der Zentralen Polizeitechnischen Dienste.

Nach Essen kam er im August 1993. Seitdem war er stellvertretender Polizeipräsident und Leiter der Verwaltung in Essen. Nach der Neuorganisation im Juli 2007 wurde er Leiter der Direktion Zentrale Aufgaben.

"Es gibt eben auch ein Leben außerhalb von Dienstvorschriften, Stellenplänen und Paragraphen", so Bernward Oelbe. Der Dortmunder ist gern auf dem Golfplatz, liebt seinen Fußballclub BVB und möchte gern mit seiner Frau auf Reisen gehen. "Es war ein schöne Zeit", sagt der 58-Jährige im Rückblick. Wie sympathisch und menschlich Bernward Oelbe sich gegenüber seinen Mitarbeitern gezeigt hatte, wurde allen Anwesenden deutlich, als das von ihm gewünschte Abschiedslied erklang: "Gute Nacht, Freunde, es wird Zeit für mich zu geh'n."


Kommentare
Umfrage
Die Reform der Ökostrom-Rabatte würde die Evag bis zu 400.000 Euro kosten. Der Tarifabschluss im öffentlichen Dienst kostet die Evag 2,8 Mio. Euro/Jahr. Auf die Mehrkosten könne die Evag mit Preiserhöhungen oder Leistungseinschränken reagieren. Was meinen Sie?

Die Reform der Ökostrom-Rabatte würde die Evag bis zu 400.000 Euro kosten. Der Tarifabschluss im öffentlichen Dienst kostet die Evag 2,8 Mio. Euro/Jahr. Auf die Mehrkosten könne die Evag mit Preiserhöhungen oder Leistungseinschränken reagieren. Was meinen Sie?

 
Aus dem Ressort
Bergbauschacht - A40 und A52 in Richtung Bochum gesperrt
Autobahnsperrung
Neue Geduldsprobe für Pendler im Ruhrgebiet: A40 und A52 müssen bei Essen ab Mittwochabend auf unbestimmte Zeit in Fahrtrichtung Bochum gesperrt werden. Grund ist ein alter Bergbauschacht, der bei Erkundungsbohrungen gefunden wurde. Der alte Schacht soll nun im Zwei-Schicht-Betrieb verfüllt werden.
A40 und A 52 gesperrt - das sind die Umleitungen
Autobahnsperrung
Die A40 und die A52 werden wegen eines Bergbauschachts in Fahrtrichtung Bochum gesperrt. Der Landesbetrieb Straßen.NRW empfiehlt, das Dreieck Essen-Ost weiträumig zu umfahren. In Essen werden Umleitungen für Autofahrer ausgeschildert, die A40 bzw. A52 hier verlassen müssen. Das sind die Umleitungen.
A40 und A52 werden Richtung Bochum gesperrt - Live-Ticker
Autobahnsperrung LIVE
Die A40 und die A52 werden wegen eines Bergbauschachts in Fahrtrichtung Bochum gesperrt. Autofahrer sollten den Bereich großräumig umfahren. Alle Informationen im Live-Ticker.
Meisterschale Donnerstag in Essen, Trikots zu gewinnen
Bundesliga
Die Meisterschale der Fußball-Bundesliga kommt am Donnerstag im Rahmen der Hermes-Fan-Tour nach Essen. Vorab gibt es handsignierte Trikots und Bälle von Borussia Dortmund und Schalke 04 zu gewinnen.
Bergschäden im Ruhrgebiet
Bildgalerie
Bergbau-Folgen
Wie nun der Schacht unter A40 und A52 in Essen führen Spätfolgen des Bergbaus immer wieder zu Problemen im Ruhrgebiet: Ende 2013 bremste ein nicht verzeichneter Stollen am Hauptbahnhof Essen den Bahnverkehr im Ruhrgebiet aus, wenige Wochen später musste die A43 gesperrt werden. Ein Überblick.