Zu kurze Ampelphasen, gefährliche Falschparker

Z Als junge Mutter bin ich an den Zebrastreifen auf der Rü besonders vorsichtig – schließlich schiebt man den Kinderwagen zuerst und wird oft erst spät gesehen. Problematisch ist es mitunter auch an den Übergängen der Kreuzung Martinstraße, vor allem mit den Linksabbiegern. Ich finde, der Verkehr müsste noch mehr beruhigt werden.“

Z Wir leben seit 40 Jahren im Stadtteil. Auf der Rüttenscheider Straße herrschte schon immer unruhiger Verkehr. Das zeigt ja auch, wie belebt es hier ist, deswegen kommen ja auch alle gern hierher oder leben hier. Wir selbst fahren so gut wie nie über die Rü und weichen lieber auf die Alfredstraße aus. Ein echtes Ärgernis sind und bleiben aber die Falschparker – in erster Linie in den Seitenstraßen, die unmittelbar an die Rü grenzen. Mitunter stellen die Leute ihren Wagen direkt an die Straßeneinmündung, das ist für andere Fahrer wirklich gefährlich, da ihnen die Sicht genommen wird. Erst vor kurzem ist es dadurch in der Ursulastraße wieder zu einem Zusammenstoß mit einem parkenden Wagen gekommen.“

Z Manchmal glaube ich, ist es kaum bekannt, dass die Rüttenscheider Straße eine Tempo-30-Zone ist. Außerdem ist eine Vermutung, dass die Autofahrer oft vom Geschehen abseits der Straße abgelenkt sind. Mitunter ist es hier am Zebrastreifen am Girardethaus auch schon zu Vollbremsungen gekommen, passiert ist Gott sei Dank nichts.“

Trotz der aktuellen Zahlen, die das Gegenteil beweisen: Eine stichprobenartige Umfrage auf der Rü zeigt, dass zum Thema Verkehrssicherheit fast jeder etwas sagen kann. Beispiele für Stellen, an denen es brenzliger werden kann, können viele benennen. Für Grundschullehrerin Nicole Frohnhoff etwa ist die Grünphase an der Kreuzung Martin-/Franziskastraße viel zu kurz bemessen, „das schafft man mit Kindern kaum, beklagen auch viele Eltern“, sagt die 43-Jährige.