Wirtschaftspsychologie boomt bei Berufstätigen

Foto: WAZ Fotopool

Der Studiengang „Betriebswirtschaft und Wirtschaftspsychologie“, den die private Hochschule FOM seit dem Wintersemester 2013/14 anbietet, entwickelt sich zum erfolgreichsten Neu-Angebot des Hauses. „Der Studiengang zählt zu den am stärksten wachsenden Studiengängen“, berichtet der Rektor der FOM, Burghard Hermeier.

Die FOM ist Deutschlands größte Privat-Uni mit 30 Studienzentren in Deutschland. An der Sigsfeldstraße im Gewerbegebiet Bamlerstraße (heute Berthold-Beitz-Boulevard) hat die Hochschule, an der man ausschließlich berufsbegleitend studieren kann, ihren Hauptsitz. Die FOM ist mehrheitlich auf wirtschaftsnahe Studiengänge spezialisiert.

Nachdem der Bachelor-Studiengang „Betriebswirtschaft und Wirtschaftspsychologie“ mit 68 Studierenden startete, haben sich für das laufende Wintersemester 94 Studierende neu eingeschrieben. Der beliebteste Studiengang an der FOM bleibt jedoch die „Business Administration“, also klassische Betriebswirtschaftslehre. „Psychologische Erkenntnisse erklären wirtschaftliche, komplexe Prozesse besser als rein mathematische Modelle“, sagt Hermeier. Mit profundem Wirtschaftspsychologie-Wissen sei man „breit aufgestellt“, um sowohl ökonomische Vorgänge zu analysieren als auch Veränderungen beratend zu begleiten. Auch neue Bildungsangebote im Gesundheits- und Sozialmanagement an der FOM erfreuten sich wachsender Popularität, berichtet Hermeier. Neu im Programm ist zum Beispiel „Gesundheitspsychologie und Pflege“. Dieser Studiengang richtet sich an alle, die bereits in der Pflege tätig sind. „Die Akademisierung der Pflegeberufe“, stellt Hermeier fest, „wird immer wichtiger.“