Wirtschaft interessiert sich fürs Glasfasernetz

Aus der WAZ vom 22. Juni 1985:.  Häufen sich derzeit, im Jahr 2015, nicht die Beschwerden aus der Essener Wirtschaft, die Internet-Verbindung sei vielfach zu langsam, und es fehle an zukunftsfähigen Breitband-Verbindungen?

Wie sich die Themen gleichen: Schon 1985 erklärte die Essener Wirtschaft, großes Interesse an einem Anschluss an das „Glasfaser-Fernstreckennetz“ zu haben, das zwischen Hamburg und München zur damaligen Zeit geplant war. Ab 1987 sollten damit „Datenfernübertragungen in hoher Geschwindigkeit möglich sein“. Das sollte den Weg zum Beispiel für Videokonferenzen ermöglichen. Sie gelten heute in der Wirtschaft vielfach als Standard bei der Kommunikation über weite Distanzen hinweg.

„In Essen werden für das Glasfaser-Fernstreckennetz zwei Zentralstellen an der Hauptpost und in Rüttenscheid an der Alfredstraße eingerichtet, von denen dann wieder Anschlüsse zu den an modernem Datentransfer und Kommunikation interessierten Firmen gelegt werden“, heißt es in einem WAZ-Bericht.

Nach dem Ausbauplan der Bundespost sollen diese Arbeiten bis 1986/87 abgeschlossen sein.