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Rot-Weiss Essen

Wirbel um Stadion-Namen und Strunz-Beratervertrag

06.08.2009 | 11:49 Uhr
Wirbel um Stadion-Namen und Strunz-Beratervertrag

Essen. Wenige Tage vor Saisoneröffnung in der Fußball-Regionalliga gibt es neuen Wirbel um den Traditionsklub Rot-Weiss Essen. Der Energiekonzern RWE greift nach den Namensrechten für das geplante neue Stadion; zudem sorgt ein lukrativer Beratervertrag von Rot-Weiss-Manager Strunz für Unmut.

Der Traditionsverein Rot-Weiss Essen kommt einfach nicht zur Ruhe: Eigentlich sollte am Samstag mit Saisonbeginn auch der Startschuss zum Stadionneubau gegeben werden. Der Enegeriekonzern RWE will nun die Namensrechte am neuen Fußballtempel. Für Unmut sorgt außerdem ein Beratervertrag von Fußballmanager Thomas Strunz.

Georg Melches-Stadion bald Vergangenheit?

Seit 1964 trägt die Heimat der Rot-Weissen den Titel "Georg Melches-Stadion". Foto: Oliver Müller

Der RWE-Konzern verhandelt derzeit mit der Stadtspitze über eine einmalige Zahlung von rund zwei Millionen Euro für den geplanten Neubau des Fußballstadions im Norden. „Wir sind im Gespräch mit der Stadt und bemühen uns um einen konstruktiven Beitrag”, heißt es etwas dürr aus dem RWE-Konzern. Eine selbstlose Spende soll nach WAZ-Informationen die Zahlung aber keinesfalls werden, RWE verlangt vielmehr im Gegenzug „für mehrere Jahre” die Namensrechte am neu gebauten Stadion. Dies würde dann „RWE-Arena” heißen. Seit 1964 trug die Heimat der Rot-Weißen den Namen des Vereinsmitbegründers Georg Melches, was vor allem der traditionsbewussten Anhängerschaft stets wichtig war.

Für die Stadt ist die Vergabe der Namensrechte offenbar noch nicht ausgemachte Sache. Man will sich nicht unter Wert verkaufen. Zwar wäre beim städtisch betriebenen Stadion-Projekt der RWE-Konzern der bislang einzige nennenswerte Geldgeber aus der Privatwirtschaft. Gleichwohl wäre die Vergabe der Stadion-Namensrechte für zwei Millionen Euro kaum zu vermitteln, da allein die Sparkasse Essen bereit ist, fünf Millionen Euro zu zahlen.

Strunz schloss Beratervertrag mit der GVE

Um viel Geld geht es auch beim früheren Bundesliga-Profi Thomas Strunz, dem Manager und jetzigen Trainer von Rot-Weiss. Strunz hatte in der vergangenen Saison nach städtischen Angaben neben seinem Vereins-Arbeitsvertrag einen bisher öffentlich unbekannten Beratervertrag mit der Stadttochter Grundstücksverwaltung Essen (GVE) geschlossen. Der 41-jährige soll daraus monatlich 7.000 Euro extra zu seinem Vereinslohn erhalten haben – angeblich insgesamt rund 80.000 Euro. Für das Geld soll Strunz die GVE zu allgemeinen Fragen rund um den Neubau des Fußballstadions beraten haben. Der Vertrag soll automatisch Ende Juni 2009 geendet und nicht erneuert worden sein. Aus Vereinskreisen ist zu hören, dass Strunz für seine Trainertätigkeit in der vergangenen Saison 10.000 Euro brutto pro Monat erhalten haben soll.

Redaktion Essen

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Kommentare
21.08.2009
21:34
Wirbel um Stadion-Namen und Strunz-Beratervertrag
von S.Effenberg | #112

Strunzel lass es krachen...sack alles ein solange es irgendwie geht. Wenn interessiert wenn in zwei Jahren das Spitzenspiel der NRW-Liga Rot Weiss Sonstwas gegen TV Jahn Hiesfeld in der Georg-Melches-seine-Stromfirma-Arena stattfindet ? Eben, niemand. Kannste danach als Bürobote bei Walter und Bruno weiter machen...allet Jute bis dahin...

12.08.2009
19:40
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von overmars14 | #111

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12.08.2009
19:38
Blockierter Kommentar.
von overmars14 | #110

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

08.08.2009
19:42
Wirbel um Stadion-Namen und Strunz-Beratervertrag
von pitk | #109

#105,
und von welchem Geld will Rot Weiß
die Miete bezahlen, schließlich müssen sie das Gehalt von Strunz jetzt kompl. selbst tragen.

08.08.2009
01:50
Wirbel um Stadion-Namen und Strunz-Beratervertrag
von Rike57 | #108

Das Interessiert scheinbar keinen.
Aber über Peanats aufregen!!!

Alleine der hoch umstrittene Zuschuss für den Ausbau des Nahverkehrs in Vietnams Metropole geht derzeit jährlich mit 13,5 Millionen Euro zu Lasten der Berliner Staatskasse. 80 Millionen Zuschuss erhält das Branntweinmonopol. Eine halbe Milliarde kostet die Kulturarbeit im Ausland. Mit 60 000 Euro schlägt es zu Buche, dass die Bundesregierung die Fremdsprachenausbildung von Bundesangehörigen unterstützt.

http://www.derwesten.de/nachrichten/2009/8/7/news-128486437/detail.html

Ne,ne,ne,ne....

Glück auf RWE!!!

08.08.2009
01:07
Wirbel um Stadion-Namen und Strunz-Beratervertrag
von Rike57 | #107

Das Stadion ist eine städtische Imobilie und so wird es bleiben.

Rot-Weiss Essen wird Miete zahlen, genau so wie Andere, die das Stadion mieten!!!!!!!!

Dadurch wird die Stadt Essen Geld bekommen!!!!!!!

Jetzt alle verstanden????????????

Und warum sollte man für geleistete Arbeit kein Geld bekommen?
Geht hier etwa jemand für lau arbeiten??

Warum dieser Aufriss???


Glück auf RWE!!!

07.08.2009
22:37
Wirbel um Stadion-Namen und Strunz-Beratervertrag
von hansado | #106

Anfang 90 hat RWE noch mit Schalke 04 in einer Liga gespielt. Man muss sich nur mal anschauen, was auf Schalke entstanden ist und wo RWE herumdümpelt.
Wie viele Jahr spielt RWE nun schon ohne eine Tribüne hinter dem Tor???

Es ist unglaublich, wie RWE über Jahre geführt wurde- aber trotzdem sollte sich Politik dort nicht einmischen, wenn kein Geld da ist!!!

07.08.2009
22:32
Wirbel um Stadion-Namen und Strunz-Beratervertrag
von hansado | #105

Sehr schön, wenn die Stadtspitze sich den Stadionneubau auf dei Fahne schreibt. Hat die Stadt doch zu viel Geld? Politik sollte sich heraushalten, wovon sie nichts versteht. Andere Essener Vereine gehen einfach Pleite- da hilft keiner. Das Stadion hätte schon viel früher gebaut werden müssen - dann wäre im übrigen auch die Frauen WM zu Gast in Essen gewesen. Für den Stadioneubau muss der Verein mit entsprechenden Sponsoren sorgen - NICHT die Politik. Wir haben dringendere Themen in Essen, als Geld mit RWE zu verbrennen, was die Stadt definitiv nicht hat. Beratungsleistungen von Roland Berger, Strunz als Berater für Stadionneubau...?

07.08.2009
18:08
Wirbel um Stadion-Namen und Strunz-Beratervertrag
von nullacht | #104

Gebt Bob dem Baumeister den Vertrag.
Der kann es besser ...

07.08.2009
17:30
Wirbel um Stadion-Namen und Strunz-Beratervertrag
von traeumer | #103

1.Wenn man Herrn Strunk so ein Angebot macht, wäre er bekloppt, es nicht anzunehmen.
2.Alle wollen Rot-weiss in der Bundesliga sehen. Ja wißt Ihr denn überhaupt, welche Summen die Spieler da verdienen?
3.Entweder wir pennen weiter oder wir akzeptieren die Gepflogenheiten im Fussball.
4. Die Gehälter auf dem Fussballsektor sind zwar nicht zu verstehen; aber - unabänderlich! Jedenfalls z.Zt. noch!
5. Laßt endlich Herrn Strunk in Ruhe - und seid froh, dass sein Name allein den Aufschwung möglicher macht. Kein anderer namhafter Ex-Spieler wäre billiger.
6. Entscheridet Euch nun, was Ihr wollt.
Aber die Meckerei und Vorverurteilungen bringen gar nichts!

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