Wir müssen leider draußen bleiben
17.08.2009 | 19:43 Uhr 2009-08-17T19:43:00+0200
Eines der Leitprojekte der Kulturhauptstadt, die "zweite Stadt" unter Tage auf Zollverein, ist endgültig gescheitert
Die „zweite Stadt” unter Tage auf Zollverein – sie bleibt interessierten Einheimischen und Touristen wohl für immer verschlossen: Nach langem Hin und Her wurde das ehrgeizige Kulturhauptstadt-Vorhaben einer Besichtigungstour in 1000 Metern Tiefe gestern offiziell „beerdigt”. „Allen Beteiligten ist es schwer gefallen, sich von diesem Projekt endgültig zu verabschieden, besonders uns von Ruhr. 2010“, bedauerte deren Chef Fritz Pleitgen gestern. Doch ein langfristiger Betrieb sei leider nicht zu garantieren gewesen. Und darum endet – selbst wie hier an Tagen der offenen Tür – die Besichtigung auch künftig am Gitter.
Welche Faszination ein Besuch Zollvereins unter Tage auslösen kann, zeigte jener „Tourist”, der 2006 mit dem Oberbürgermeister runter durfte: Der milliardenschwere Scheich Hani Yamani war vom Kurztripp auf 1000 Meter Tiefe begeistert, und so sollte es auch den Kulturhauptstadt-Besuchern mit einer Lichtkunst-Ausstellung gehen.
Doch vor dem Hintergrund eines 7,5 Millionen-Zuschusses vom Land war die fehlende dauerhafte Perspektive das K.o.-Kriterium. Bemühungen, das Projekt im Kostenumfang zu reduzieren, führten nicht zum gewünschten Ziel.
„Die notwendigen Einsparungen wären zu Lasten der Qualität und Attraktivität des Projekts gegangen”, hieß es bei der Ruhr.2010 GmbH – und hätten dann nicht den erhofften Zuspruch gebracht. Und so gab's gestern das Ende mit Schrecken für ein Leitprojekt der Kulturhauptstadt: Schicht am Schacht in Essen.
00:29
Sarah, kann ich nur bestätigen. Wir haben einen Betriebsausflug nach Zollverein gemacht und alle waren enttäuscht, dass wir nur über Tage herum-geführt wurden. Bergbau ist ein Faszinosum auf der ganzen Welt - und 1000 Meter tief einfahren wäre eine Weltsensation, auch ohne störende Kunstbeigabe.
#4 Erwin Lindemann - spricht mir ebenfalls aus dem Herzen, Die meisten von den Kulturhauptstadtleuten sind m.E. recht unprofessionell.
Wenn sie es geschafft hättten, im Vorfeld bei der Bevölkerung Begeisterung und Akzeptanz für die Projekte zu wecken, wären sicher die Sponsoren besser zu überzeugen. Aber so....
16:26
Das wäre es gewesen. Endlich mal Untertage auf Zollverein. Bei meiner letzten Führung auf Zollverein war es die Frage schlechthin, ob man nicht endlich auch Untertage Zollverein erleben könnte. Ich würde behaupten, dass dies ein großer Erfolg würde. Soviele Besucher wie auf Zollverein sich immer sammeln. . .
15:34
Schade, warum hat man die sogenannten Macher nicht mal runter gelassen und dann den Strom ausgeschaltet. Es wäre keinem aufgefallen!!!
11:24
Blos keine Industriekultur zeigen. Mir ist die Kulturabteilung meiner Heimatstadt nur noch peinlich!!!!!!!!
Nehmt doch mal reelle Eintrittspreise für die gesponserte Kultur in Saalbau, Grillo und Alto Theater. Mit der Differenzsumme kann man dann die andere Stadt finanzieren.
08:54
Wenn es die Ruhr 2010 GmbH, mit ihrem aufgeblähten Angestelltenapparat, in vier Jahren nicht schafft Sponsoren für ein so großartiges Projekt zu gewinnen, muss man sich fragen, ob wirklich die richtigen Leute für diesen Job gefunden wurden.
22:34
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22:30
Armselige und großkotzige Stadt!!!
Dummheit und inkompetenz!
Immer erst groß die Buschtrommel schlagen und dann??? Heisse Luft!!!
Hauptsache sie schaffen es immer wieder die kreativen Köpfe zu verjagen!!!
Und wundern sich das die Wirtschaft nicht mit den grossen Scheinen wedelt und ihren guten Namen mit diesen lächerlichen, bei jeder sich bietenden Gelegenheit, dummblöd in die Kamera grinsenden Pfeifen verspielt!!!
Nichts begriffen, Chance vergeben!
Sagt 2010 ab, gebt Schilda eine Chance!!! (Sorry, ich vergass ist ja hier!)
22:28
Gott sei Dank gestorben das Millionengrab!
20:33
Na klar, die blödsinnige Tapeziertischgeschichte auf der A 40 ist dem abgehalfterten Indendanten wichtiger gewesen und durfte nicht gefährlich werden durch eine langfristige Touristenattraktion.
Diese Krododilstränen braucht Herr Pleite nicht zu verdrücken, ich kaufe ihm die eh nicht ab.